Amtsgerichte: Gelnhausen (Bestand)
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469/38
Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Preußen >> Justiz >> Amtsgerichte >> Amtsgerichte
Enthält: Akten: v.a. Generalakten, Strafsachen und Urteile, 1949-1973, Zwangsversteigerungen und Konkurse, 1962-1977, Registerakten, Todeserklärungen, 1946-1983, Fürsorge und Pflegschaften, 1944-1977, Familiengericht, 1975-1986.
Bestandsgeschichte: Zugänge seit 1966. Für die Aktenüberlieferung aus der Zeit vor 1944 ist das Hessische Staatsarchiv in Marburg zuständig.
Geschichte des Bestandsbildners: Das Amtsgericht Gelnhausen wurde 1867 als Nachfolger des gleichnamigen kurhessischen Justizamtes errichtet und unterstand dem Kreisgericht, seit 1.10.1879 dem Landgericht Hanau. Seit der Aufteilung der Provinz Hessen-Nassau zum 1.10.1944 gehört das Amtsgericht Gelnhausen zum Sprengel des Hessischen Hauptstaatsarchivs. Zum damaligen Zeitpunkt umfasste das Amtsgericht Gelnhausen die Gemeinden Altenhaßlau, Altenmittlau, Bernbach, Bieber, Breitenborn, Eidengesäß, Försbach, Geislitz, Gelnhausen, Gettenbach, Gondsroth, Großenhausen, Hailer, Haitz, Höchst b. Gelnhausen, Horbach, Meerholz, Kempfenbrunn, Lanzingen, Lieblos, Lohrhaupten, Lützelhausen, Mosborn, Neuenhaßlau, Neuses, Niedergründau, Niedermittlau, Roßbach, Roth, Rothenbergen und Somborn. Am 1.7.1968 wurden die Bezirke der aufgelösten Amtsgerichte Bad Orb (Abt. 469/41) und Wächtersbach (Abt. 469/45) und die Gemeinde Alsberg aus dem Amtsgerichtsbezirk Salmünster (Abt. 469/42) zugewiesen (GVBl. I S. 41). In Wächtersbach wurde eine Zweigstelle des Amtsgerichts Gelnhausen eingerichtet.
Findmittel: Kartei
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Bestandsgeschichte: Zugänge seit 1966. Für die Aktenüberlieferung aus der Zeit vor 1944 ist das Hessische Staatsarchiv in Marburg zuständig.
Geschichte des Bestandsbildners: Das Amtsgericht Gelnhausen wurde 1867 als Nachfolger des gleichnamigen kurhessischen Justizamtes errichtet und unterstand dem Kreisgericht, seit 1.10.1879 dem Landgericht Hanau. Seit der Aufteilung der Provinz Hessen-Nassau zum 1.10.1944 gehört das Amtsgericht Gelnhausen zum Sprengel des Hessischen Hauptstaatsarchivs. Zum damaligen Zeitpunkt umfasste das Amtsgericht Gelnhausen die Gemeinden Altenhaßlau, Altenmittlau, Bernbach, Bieber, Breitenborn, Eidengesäß, Försbach, Geislitz, Gelnhausen, Gettenbach, Gondsroth, Großenhausen, Hailer, Haitz, Höchst b. Gelnhausen, Horbach, Meerholz, Kempfenbrunn, Lanzingen, Lieblos, Lohrhaupten, Lützelhausen, Mosborn, Neuenhaßlau, Neuses, Niedergründau, Niedermittlau, Roßbach, Roth, Rothenbergen und Somborn. Am 1.7.1968 wurden die Bezirke der aufgelösten Amtsgerichte Bad Orb (Abt. 469/41) und Wächtersbach (Abt. 469/45) und die Gemeinde Alsberg aus dem Amtsgerichtsbezirk Salmünster (Abt. 469/42) zugewiesen (GVBl. I S. 41). In Wächtersbach wurde eine Zweigstelle des Amtsgerichts Gelnhausen eingerichtet.
Findmittel: Kartei
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
9 m
Bestand
Breitenborn
Alsberg
Horbach
Niedermittlau
Salmünster
Lützelhausen
Neuses
Hanau
Hailer
henbergen
Gelnhausen
Lieblos
Altenhaßlau
Rothenbergen
Roth b. Gelnhausen
Bernbach
Lanzingen
Somborn
Geislitz
Gettenbach
Gondsroth
Meerholz
Mosborn
Lohrhaupten
Bad Orb
Haitz
Kempfenbrunn
Roßbach (Gem. Biebergemünd)
Bieber
Altenmittlau
Wächtersbach
Großenhausen
Eidengesäß
Neuenhaßlau
Niedergründau
Försbach
Höchst b. Gelnhausen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 MESZ