IM Ortsklassenverzeichnis und -einstufung NW 0249 (Bestand)
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NW 0249 310.29.00
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 4. Oberste und obere Landesbehörden NRW >> 4.2. Oberste Landesbehörden >> 4.2.3. Innenministerium >> 4.2.3.2. Kommunalaufsicht
1949-1972
Ortsklassenverzeichnis und -einstufung
Bestandsbeschreibung: Der in dem vorliegenden Findbuch verzeichnete Bestand wurde unter der Akzessionsnummer 25/78 im Jahr 1978 an das Hauptstaatsarchiv von Seiten des Innenministeriums abgeliefert. Der Bestand umfasste 83 Stehordner.
Es handelt sich dabei um Unterlagen über die Feststellung der Ortsklasseneinstufung, die für die Gehaltszahlung an die öffentlich Bediensteten von Bedeutung ist. Im allgemeinen waren die Verwaltungen bestrebt, Höherstufungen zu erreichen. Die dahingehend eingereichten Anträge an das Innenministerium, die dort nach dem Ortsalphabet der Einzelfälle abgelegt worden sind, enthalten für die einzelnen Gemeinden und Städte eine Reihe von interessanten und wichtigen Angaben, die den Wert des Bestandes begründen.
In den gutachtlichen Stellungnahmen werden die Veränderungen der Gemeindestruktur, die wirtschaftlichen Verflechtungen mit Nachbargemeinden oder in der Region (dabei zahlreiche Karten bzw. Schaubilder), Stand der Industrialisierung, Wohnverhältnisse, Lebenshaltungskosten u.a.m. geschildert. Dazu kommen Einzelangaben zu der Einwohnerzahl, Miethöhe (Durchschnittsraummiete), Nachweise von Dienst- und Werkdienstwohnungen usw. In zahlreichen Vorgängen - ohne dass dies im Einzelfall bei der Verzeichnung hervor gehoben worden ist - finden sich Eingaben von Interessenvertretungen wie der Gewerkschaft öffentliche Dienste, Transport und Verkehr sowie des Deutschen Beamtenbundes. Die Informationsdichte wechselt zwischen formularmäßigen Einzelangaben (1-2 Blatt) und umfangreichen Vorgängen. Die Laufzeit der Akten liegt zwischen 1949 und 1965, dabei jeweils schwerpunktmäßig in den Jahren um 1954 bzw. 1960 bis 1965.
Bei dem vorliegenden Schriftgut ergibt sich eine intensive Mitbeteiligung des Finanzministeriums NRW bzw. des Statistischen Landesamtes (heute Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik) sowie der im Einzelfall dienstvorgesetzten Behörde der Antragsteller (Bezirksregierungen, Kreis- bzw. Amtsverwaltungen).
Die Organisations- und Geschäftsverteilungspläne des Innenministeriums mit dem Nachweis der Aufgabenbereiche der Abteilung II befinden sich in dem Bestand NWG.
Die Verzeichnung erfolgte im September 1990 durch Dr. Horst Romeyk. Der verzeichnete Bestand umfasst 99 Archiveinheiten in 27 Kartons.
Bestandsbeschreibung: Der in dem vorliegenden Findbuch verzeichnete Bestand wurde unter der Akzessionsnummer 25/78 im Jahr 1978 an das Hauptstaatsarchiv von Seiten des Innenministeriums abgeliefert. Der Bestand umfasste 83 Stehordner.
Es handelt sich dabei um Unterlagen über die Feststellung der Ortsklasseneinstufung, die für die Gehaltszahlung an die öffentlich Bediensteten von Bedeutung ist. Im allgemeinen waren die Verwaltungen bestrebt, Höherstufungen zu erreichen. Die dahingehend eingereichten Anträge an das Innenministerium, die dort nach dem Ortsalphabet der Einzelfälle abgelegt worden sind, enthalten für die einzelnen Gemeinden und Städte eine Reihe von interessanten und wichtigen Angaben, die den Wert des Bestandes begründen.
In den gutachtlichen Stellungnahmen werden die Veränderungen der Gemeindestruktur, die wirtschaftlichen Verflechtungen mit Nachbargemeinden oder in der Region (dabei zahlreiche Karten bzw. Schaubilder), Stand der Industrialisierung, Wohnverhältnisse, Lebenshaltungskosten u.a.m. geschildert. Dazu kommen Einzelangaben zu der Einwohnerzahl, Miethöhe (Durchschnittsraummiete), Nachweise von Dienst- und Werkdienstwohnungen usw. In zahlreichen Vorgängen - ohne dass dies im Einzelfall bei der Verzeichnung hervor gehoben worden ist - finden sich Eingaben von Interessenvertretungen wie der Gewerkschaft öffentliche Dienste, Transport und Verkehr sowie des Deutschen Beamtenbundes. Die Informationsdichte wechselt zwischen formularmäßigen Einzelangaben (1-2 Blatt) und umfangreichen Vorgängen. Die Laufzeit der Akten liegt zwischen 1949 und 1965, dabei jeweils schwerpunktmäßig in den Jahren um 1954 bzw. 1960 bis 1965.
Bei dem vorliegenden Schriftgut ergibt sich eine intensive Mitbeteiligung des Finanzministeriums NRW bzw. des Statistischen Landesamtes (heute Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik) sowie der im Einzelfall dienstvorgesetzten Behörde der Antragsteller (Bezirksregierungen, Kreis- bzw. Amtsverwaltungen).
Die Organisations- und Geschäftsverteilungspläne des Innenministeriums mit dem Nachweis der Aufgabenbereiche der Abteilung II befinden sich in dem Bestand NWG.
Die Verzeichnung erfolgte im September 1990 durch Dr. Horst Romeyk. Der verzeichnete Bestand umfasst 99 Archiveinheiten in 27 Kartons.
Archivbestand
Deutsch
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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