Kläger: Peter Neuhaus (senior), Oberalter in Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Hermann Heinrich Albers in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Anfertigung eines Kontokorrents über noch unabgeschlossene Geschäfte in einem Streit um den Nachlass des in Alexandria ermordeten holländischen Konsuls Johann Hermann Albers zwischen dem Beklagten als Erben und dem Kläger, der vom Beklagten zur Nachlassregulierung bevollmächtigt war und dazu die Firma Bartels & Heusch in Livorno und Jan Hilkes, Schiffer aus Amsterdam, eingeschaltet hatte
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Kläger: Peter Neuhaus (senior), Oberalter in Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Hermann Heinrich Albers in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Anfertigung eines Kontokorrents über noch unabgeschlossene Geschäfte in einem Streit um den Nachlass des in Alexandria ermordeten holländischen Konsuls Johann Hermann Albers zwischen dem Beklagten als Erben und dem Kläger, der vom Beklagten zur Nachlassregulierung bevollmächtigt war und dazu die Firma Bartels & Heusch in Livorno und Jan Hilkes, Schiffer aus Amsterdam, eingeschaltet hatte
211-2_N 9
N 994
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> N
1742-1748,1754-1756(1754-1759)
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Albert Ruland. Beklagter: Lt. Lucas Andreas von Bostell.- Instanzen: 1. Obergericht 1749-1753. 2. Reichskammergericht 1754-1756 (1754-1759).- Darin: Briefwechsel der an der Nachlassregulierung beteiligten Personen untereinander und mit Joachim Spielter, Konrektor in Itzehoe, aus der Zeit 1742-1748 (in niederländischer und deutscher Sprache); Quittungen von 1743 der Erben des Konsuls Albers über den Empfang von 1991 Mark an Erbschaftsgeldern mit Zession von 1748 der Erbansprüche durch Catharina Elisabeth Spielter, geb. Albers, Frau des Joachim Spielter in Itzehoe, an den Beklagten.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11277 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ