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Arnold [von Vacha], Propst von Neuenberg, Dechant Heinrich und der Konvent von Neuenberg einigen sich mit Eberhard von Mörle genannt Beheim und weiteren Personen für den Fall von Streitigkeiten um das Gericht Ulmbach auf drei Schiedsrichter
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Arnold [von Vacha], Propst von Neuenberg, Dechant Heinrich und der Konvent von Neuenberg einigen sich mit Eberhard von Mörle genannt Beheim und weiteren Personen für den Fall von Streitigkeiten um das Gericht Ulmbach auf drei Schiedsrichter
Original, Dt., von 6 aufgedrückten Siegeln Nr. 4 erhalten.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1434 uff sent Peters tag ad cathedram
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Arnold [von Vacha], Propst von Neuenberg [Gem. Fulda, Lkr. Fulda], Dechant Heinrich und der Konvent von Neuenberg einigen sich mit Eberhard, Dietrich und Philipp von Mörle genannt Beheim, Anna, Eberhards Frau, und Kunigunde, der anderen Brüder Mutter, falls Streitigkeiten wegen des verkauften Gerichtes in Ulmbach [Stadtteil der Gem. Steinau an der Straße, Main-Kinzig-Krs.] zwischen ihnen ausbrechen sollten, auf drei Schiedsrichter, nämlich den Johann [Zollner], Prior von Schlüchtern, Mangold von Eberstein und Hans von Hutten, den Jüngeren.
Vgl. zum Kloster Neuenberg/Andreasberg (Fulda) Germania Benedictina Bd. VII, S. 465-479.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.