Die Knappen Schenk und Ulrich von Horhusen und ihre Frauen Gese und Ermegard versetzen Hermann dem Graven, Bürger zu Brilon, und seiner Frau Alheyd ihren Teil des Zehnten zu Keffelke, und zwar den vierten Teil des gesamten Zehnten zu Keffelke, mit Zustimmung des Abtes Bodo von Corvey für 72 kleine Goldgulden. Der Käufer soll jährlich zwischen Michaelis und Martini mit den Verkäufern die Korneinkünfte nach Wertstellung des Briloner Marktes berechnen und davon 12 Gulden Hauptgeld und 1 Gulden Zinsen einbehalten und das so lange tun, bis die 72 Gulden und Zinsen bezahlt sind. Feria quarta post dominicam qua cantatur in ecclesia Reminiscere
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Die Knappen Schenk und Ulrich von Horhusen und ihre Frauen Gese und Ermegard versetzen Hermann dem Graven, Bürger zu Brilon, und seiner Frau Alheyd ihren Teil des Zehnten zu Keffelke, und zwar den vierten Teil des gesamten Zehnten zu Keffelke, mit Zustimmung des Abtes Bodo von Corvey für 72 kleine Goldgulden. Der Käufer soll jährlich zwischen Michaelis und Martini mit den Verkäufern die Korneinkünfte nach Wertstellung des Briloner Marktes berechnen und davon 12 Gulden Hauptgeld und 1 Gulden Zinsen einbehalten und das so lange tun, bis die 72 Gulden und Zinsen bezahlt sind. Feria quarta post dominicam qua cantatur in ecclesia Reminiscere
A 103u, 343
A 103u Kloster Bredelar - Urkunden
Kloster Bredelar - Urkunden >> 5. 1351 bis 1400
1384 März 9
Vermerke: Ausfertigung, Pergament, deutsch. Siegel des Abtes verloren, das der beiden von Horhusen an Pergamentpresseln anhängend. Abschrift in Bredelar Akten 1 fol. 15-16v
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:14 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.1. Kölnisches Westfalen (A) (Tektonik)
- 1.1.1. Herzogtum Westfalen (Tektonik)
- 1.1.1.2. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster Bredelar (Tektonik)
- Kloster Bredelar / Urkunden (Bestand)
- 5. 1351 bis 1400 (Gliederung)