Arnd-Schultheiß-Archiv (Bestand)
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>> Bildende Kunst >> 1. Künstlerarchive/Persönliche Bestände
Beschreibung: Handschriften zur Schriftenreihe „Resümee I-IV“ über Leben und Werk von Arnd Schultheiß (2003-2012) mit den dazugehörigen Original-Berichten, Briefen, Antworten, Notaten und Reden des Künstlers sowie weitere Manuskripte u. a. „Rede über die Künste“, „Der Maler als Kunsthandwerker und Designer“ (1967), „Über die Situation der Architektur und Kunst am Bau“ (1975); Manuskriptbeiträge für verschiedene Leipziger Zeitungen zu künstlerischen und kunstpolitischen Fragen (1980er Jahre); Korrespondenz u. a. mit Saschko Gawriloff, Gertrud Heartfield, Stephan Hermlin, Heinz Hoffmann, Jutta Bohnke-Kollwitz, Lothar Lang, Kurt Masur, Barbara Melchert, Wilhelm Nauhaus, Václav Neumann, Peter Opitz, Ronald Paris, Gil Schlesinger, Werner Schmidt, Willi Sitte, Siegfried Stöckigt, Siegfried Thiele, Maria Agnes Elisabeth Voigt, Walter Weiße, Manfred Wekwerth und Christa Wolf; weitere Privatkorrespondenz; Geschäftskorrespondenz u. a. mit der Galerie Nierendorf, dem Museum der Bildenden Künste Leipzig, dem Sächsischen Kultursenat, der Staatlichen Kunstsammlung Dresden, dem Staatlichen Museum Schwerin und dem Verband Bildender Künstler sowie weitere Institutionskorrespondenz u. a. im Zusammenhang mit Auflösung des Verbandes Bildender Künstler der DDR (Bezirksverband Leipzig) und dessen Übergang zum Bund Bildender Künstler e.V. ab 1989 sowie Protokolle verschiedener Museen und Sammlungen über den Verkauf von Werken Oskar Behringers (1992-1993); biografische Unterlagen (1930-1999)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
15.09.2025, 12:24 MESZ