Georg Franz von Buchenau bekundet, dass er an Adalbert [von Schleifras], Abt von Fulda, zwei Fünftel eines Sechstels der buchenauischen Güter verk...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1701-1710
1703 Juli 31
Ausfertigung, Papier, aufgedrücktes Lacksiegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: So geschehen Fuldt den 31ten Julii anno 1703
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Georg Franz von Buchenau bekundet, dass er an Adalbert [von Schleifras], Abt von Fulda, zwei Fünftel eines Sechstels der buchenauischen Güter verkauft hat. Diese Güter stammen aus dem Achtel des buchenauischen Besitzes, dass er von seinem Vater, Georg von Buchenau, geerbt hat und das fuldisches Lehen ist. Dazu gehören Anteile an der buchenauischen Adelsburg und der inner- und außerhalb der Burg liegenden Gebäude sowie des sonstigen Besitzes und der Einkünfte. Georg Franz hat diesen Besitz, der sowohl im Gericht Buchenau als auch im Amt Fürsteneck und im Gericht Neukirchen liegt, nach dem Tod seines Vaters geerbt, teils jedoch auch zugekauft. Die Verkaufssumme beträgt 1500 Gulden in fuldischer Währung. Georg Franz hat diese Summe gegen die Aushändigung des Kaufbriefs von der fuldischen Rentkammer in bar erhalten. Er überträgt dem Kloster damit den vollständigen Besitz am genannten Gut und erklärt, dass er für Einschränkungen beim Nutzen an diesem Gut durch Verpfändung seines Besitzes in Haftung (eviction) gehen wird. Dazu will er besonders die Häuser einsetzen, die er im Herzogtum Gotha bereits gekauft hat oder dort noch kaufen wird. Ankündigung der Unterfertigung. Siegelankündigung. Handlungsort: Fulda. (siehe Abbildungen: 1. Seite, 2. und 3. Seite, Rückseite; Siegel: Lacksiegel)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: (Jeorg Frantz von undt zu Buchenau)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Georg Franz von Buchenau
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Georg Franz von Buchenau bekundet, dass er an Adalbert [von Schleifras], Abt von Fulda, zwei Fünftel eines Sechstels der buchenauischen Güter verkauft hat. Diese Güter stammen aus dem Achtel des buchenauischen Besitzes, dass er von seinem Vater, Georg von Buchenau, geerbt hat und das fuldisches Lehen ist. Dazu gehören Anteile an der buchenauischen Adelsburg und der inner- und außerhalb der Burg liegenden Gebäude sowie des sonstigen Besitzes und der Einkünfte. Georg Franz hat diesen Besitz, der sowohl im Gericht Buchenau als auch im Amt Fürsteneck und im Gericht Neukirchen liegt, nach dem Tod seines Vaters geerbt, teils jedoch auch zugekauft. Die Verkaufssumme beträgt 1500 Gulden in fuldischer Währung. Georg Franz hat diese Summe gegen die Aushändigung des Kaufbriefs von der fuldischen Rentkammer in bar erhalten. Er überträgt dem Kloster damit den vollständigen Besitz am genannten Gut und erklärt, dass er für Einschränkungen beim Nutzen an diesem Gut durch Verpfändung seines Besitzes in Haftung (eviction) gehen wird. Dazu will er besonders die Häuser einsetzen, die er im Herzogtum Gotha bereits gekauft hat oder dort noch kaufen wird. Ankündigung der Unterfertigung. Siegelankündigung. Handlungsort: Fulda. (siehe Abbildungen: 1. Seite, 2. und 3. Seite, Rückseite; Siegel: Lacksiegel)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: (Jeorg Frantz von undt zu Buchenau)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Georg Franz von Buchenau
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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