Testament des Fürsten Ferdinand zu Schwarzenberg, laut dessen derselbe seinen einzigen Sohn Adam Franz zum Universalerben ernannte, jedoch außer einem Familien-Fideikommiss erster Klasse aus der Grafschaft Schwarzenberg und den fürstlichen Besitzungen in Böhmen und Österreich für den jeweiligen Erstgeborenen noch ein Fideikommiss zweiter Klasse aus der Reichsherrschaft Gimborn cum appertinentiis und den fürstlichen Besitzungen und Kapitalien in Steiermark für einen etwaigen Zweitgeborenen errichtet und in Hinsicht auf die Sukzession in beide Fideikommisse, dann deren ständige Erhaltung und womögliche Vermehrung, wie auch in Hinsicht auf das Erbrecht und das Heiratsgut, die Ausstattung und die eventuelle Leibrente der Töchter, dann die Versicherung, d. i. den lebenslänglichen Unterhalt der Witwen, von den Besitzern beider Familien-Fideikommisse ausführliche Bestimmungen traf.
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Testament des Fürsten Ferdinand zu Schwarzenberg, laut dessen derselbe seinen einzigen Sohn Adam Franz zum Universalerben ernannte, jedoch außer einem Familien-Fideikommiss erster Klasse aus der Grafschaft Schwarzenberg und den fürstlichen Besitzungen in Böhmen und Österreich für den jeweiligen Erstgeborenen noch ein Fideikommiss zweiter Klasse aus der Reichsherrschaft Gimborn cum appertinentiis und den fürstlichen Besitzungen und Kapitalien in Steiermark für einen etwaigen Zweitgeborenen errichtet und in Hinsicht auf die Sukzession in beide Fideikommisse, dann deren ständige Erhaltung und womögliche Vermehrung, wie auch in Hinsicht auf das Erbrecht und das Heiratsgut, die Ausstattung und die eventuelle Leibrente der Töchter, dann die Versicherung, d. i. den lebenslänglichen Unterhalt der Witwen, von den Besitzern beider Familien-Fideikommisse ausführliche Bestimmungen traf.
Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden 2720
Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden
Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden >> Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden (Rep. 321.1) >> A. Urkunden aus dem Schwarzenberger Archiv >> A.2. Abstammung und Fortbestand der Geschlechter Schwarzenberg und Seinsheim >> A.2.6. Familien- und Aussteuerverträge, Testamente, Legate, Witwen- und Erb-Verträge, Schenkungs-, Heirats- und Verzichtsbriefe (Schw. Arch. Lade 38-43; Herrschaftsabtretung von 1642 siehe A.3.1)
1703 Oktober 22
Schwarzenberger Archiv
Vidimierte Kopie.
Urkunden
deutsch
Registratursignatur/AZ: Schw. Arch. II.41.18
Ausstellungsort: Wien
Ausstellungsort: Wien
Schwarzenberg, Ferdinand Wilhelm Eusebius Graf/Fürst zu (geb. 1652, gest. 1703)
Gimborn-Neustadt (Nordrhein-Westfalen), Herrschaft
Steiermark (Österreich)
Böhmen
Österreich
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:52 MESZ
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- Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden (Rep. 321.1) (Gliederung)
- A. Urkunden aus dem Schwarzenberger Archiv (Gliederung)
- A.2. Abstammung und Fortbestand der Geschlechter Schwarzenberg und Seinsheim (Gliederung)
- A.2.6. Familien- und Aussteuerverträge, Testamente, Legate, Witwen- und Erb-Verträge, Schenkungs-, Heirats- und Verzichtsbriefe (Schw. Arch. Lade 38-43; Herrschaftsabtretung von 1642 siehe A.3.1) (Gliederung)