Elisabeth Rot, Witwe des Heinrich Raiser, Otto Rot von Hüttisheim ("Hittishain") [Alb-Donau-Kreis], derzeit Bürgermeister zu Ulm, Heinrich Raiser von Nürnberg ("Nu/e/remberg") und Hermann Rot der Junge, Bürger zu Ulm, verkaufen für sich und Heinrich, Siegmund, Elisabeth und Margarete, die unmündigen Kinder der Elisabeth Rot, deren Pfleger und Träger sie sind, dem Spitalmeister Peter Karrer und den Schwestern und Brüdern im Heiliggeistspital in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch Nr. 261/2, 254] die folgenden Güter in Steinheim ("Stainhain") [Stadt Neu-Ulm]: - Den Hof bei der Kirche, den derzeit der Ganser bewirtschaftet. Er zinst davon jährlich 18 Imi Roggen, 18 Imi Hafer, 1 Pfund und 5 Schilling Heller, ein Viertel Öl, 12 Käse, 100 Eier, 4 Herbsthühner, 1 Fastnachtshuhn, 30 Schilling Heller vom Holz und 2 Pfund Heller von der Weide. - Zwei Gütlin dort, die ebenfalls der Ganser gegen einen jährlichen Zins von 10 Imi Roggen, 10,5 Imi Hafer, 14 Schilling Heller, 2 Viertel Öl, 10 Käsen, 50 Eiern, 8 Herbsthühnern und 2 Fastnachtshühnern bewirtschaftet. - Die Vogtei über das Gut, das Treblin bewirtschaftet. Diese erträgt jährlich 8 Viertel Hafer, 4 Herbsthühner und 1 Fastnachtshuhn als Vogtrecht. - Die Taverne und das Gericht. - Von dem Esch jährlich 200 Eier und von dem Hirtenstab jährlich 300 Eier. - Ihre Ehaften und Bannrechte in dem Dorf. Dafür haben sie von den Käufern 400 ungarische und böhmische Gulden erhalten. Sie übernehmen daher die Gewährleistung für den Verkauf und stellen den Käufern dafür Bürgen mit der Verpflichtung zum Einlager in Ulm.