Kreisgemeinden Lübbecke, Lüdenscheid, Minden, Münster, Paderborn, Recklinghausen, Schwelm, Siegen, Soest
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5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes), 248 Fasc. 1
5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes)
Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) >> Westfalen
1933 - 1962
Enthält: Lübbecke Briefe an Pfr. Lücking u.a. von Pfr. Güse, Superintendent Martin Möller, Pfr. Hartmann betr. u.a. Informationen über Deutsche Christen-Gottesdienst, Ablehnung der Dortmunder Solidaritätserklärung zu Kirchenausschüssen, 15.7.1935 - 18.12.1935; Lüdenscheid Briefe von Pfr. Siebel vor allem an Pfr. Lücking betr. Aufbau der Bekennenden Gemeinde, 3.7.1933 - Juli 1934; Solidaritätserklärung Lüdenscheider Pfarrer für wegen Kanzelabkündigung verfolgte Pfarrer, 13.2.1934; Rundbrief der Bekennenden Gemeinde Lüdenscheid betr. Vertrauensmännertagung am 12.8.1934 in Barmen-Gemarke; Der Bürgermeister von Werdohl an Pfr. Wicke betr. Anmeldung von Kirchenversammlungen, 9.10.1934; Verschiedene Schriftstücke zur Beschwerde der ev. Kirchengemeinde Neuenrade gegen Pfr. Krause wegen Entlassung einer Kindergärtnerin, 16.4. - 8.6.1936; Beschluss der Kreissynode Lüdenscheid über die geistliche Leitung in Westfalen am 11.6.1936; Rundschreiben von Pfr. Maas betr. Entziehung der Leitung des Sonntagsblattes, 3.10.1936; Korrespondenz zwischen Gestapo, Evangelischem Konsistorium und Presbyterium der Gemeinde Rahmede betr.Bibelstundenverbot, 26.7.1938 - 11.11.1939; Minden Briefe von Pfarrern der Kreisgemeinde Minden an Pfr. Lücking betr. u.a. Strafversetzung von Konrektor Ellermann, Beurlaubung von P. Glüer, Pfarrstellenbesetzung, Brief an Reichskirchenminister zu dessen unchristlichen Äußerungen (in Anlage), 20.2 1934 - 11.6.1936; Anwesenheitsliste und Beschlüsse der Tagung der Kreissynode Minden vom 15.10.1935; Superintendent Tummes - an Generalsuperintendent D. Eger betr. fehlendes Vertrauen zu kirchlichen Ausschüssen, 19.11.1935, - an das Evangelische Konsistorium betr. antichristliche Propaganda, 14.1.1937, - an den Reichsfinanzminister betr. Bericht über Werberede eines Deutsche Christen-Rektors, (in Anlage), Jan. 1937; Erklärung des Presbyteriums der ev. - luth. Kirchengemeinde Schlüsselburg an Superintendent Tummes betr. Beitreibungsverbot für Kirchensteuern, 21.1.1937; Bericht über die Verhaftung von Pfr. Jungcurt, Todtenhausen, wegen Verteilung von Karl Immers Strahlenbrief im Nov. 1937; Anwesenheitsliste der Deutsche Christen-Gemeindegruppe Minden zur Versammlung am 9.2.1938; Münster Pfr. Flemming im Namen der Gruppe "Evangelium und Kirche" an D. Koch, Wilhelm Niemöller und Lücking betr. Gleichschaltung der kirchlichen Jugendverbände, 12.12.1933 und an Präses Koch betr. Bitte um Wahrung der Kirchenrechte angesichts der Außerkraftsetzung der Verfassung der altpreußischen Kirche, (2 Ex.), 12.3.1934; Flemming u.a. Pfarrer der Synode an das Evangelische Konsistorium betr. Suspendierung der Bochumer Pfarrer Klose und Hart, 13.2.1934; Der Dekan der Ev.Theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster an das Presbyterium der ev. Petri-Nicolai-Kirchengemeinde Dortmund betr. Schreiben an den Reichsinnenminister zur Rechtsgültigkeit des Kirchengesetzes unter der Leitung der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union vom 2.3.1934, 14.3.1934; Briefwechsel zwischen Pfr. Krause, Evangelischem Konsistorium und Pfr. Lic. Flemming, Presbyterium der ev. Kirchengemeinde Münster betr. Zurverfügungstellung der Apostelkirche für Amtseinführung von Adler, 12. und 17.5.1934; Richtlinien zum Aufbau der Bekenntnisgemeinde, Rundbrief des Bruderrates der Bekenntnissynode Münster, 14,12.1934; Berichte über Freizeiten und Semesterarbeit, Studenten der Theologischen Fakultät der Universität Münster, Wintersemester 1935/36; Präses Koch an das Evangelische Konsistorium betr. Benennung der Professoren, die an Prüfungen unter Vorsitz Kochs teilnehmen sollen, 17.1.1938; Briefwechsel zwischen Rektor Ellermann und Pfr. Wilhelm Niemöller betr. Bericht über Kirchenkampf in Hausberge, 23.1. und 7.2.1958; Paderborn Pfr. Cremer, Peckelsheim, an Pfr. Lücking betr. Kanzelabkündigung des Pfarrernotbundes, 15. - 16.1.1934; Superintendent Körte, Bad Lippspringe, und (?) Peckelsheim, an Pfr. Wilhelm Niemöller betr. Kirchenkampf in Gemeinde, 26.4.1949 - 11.1.1950; Recklinghausen Erklärung von Pfarrern der Synode Recklinghausen zur Notverordnung des Reichsbischofs vom 4.1.1934; Presbyteriumsbeschlüsse der ev. Kirchengemeinde Gladbeck zur Kanzelabkündigung des Pfarrernotbundes, Maßregelung von Superintendent Kramm, 6.2. - 16.4.1934; Schreiben an Pfr. Lücking, u a. der Presbyterien der ev. Kirchengemeinden Gladbeck, Waltrop, Pfr. Bülow, Pfr. W. Geck, betr. u.a. Presbyteriumsbeschluss zum Kirchengesetz betr. Leitung der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union und zum Ausschluss des Vikars Marquas, Protest gegen Wahl von Pfr. Plate (mit Anlagen), 13.2.1934 - 10.9.1936; Der Präsident des Landesfinanzamtes Münster an die ev. Kirchengemeinde Gladbeck betr. Beitreibung der Kirchensteuern, 21.7.1934; Hilfsprediger Dannert, Gladbeck, an Präses Koch betr. Bitte um Versetzung, 9.3.1939; Superintendent i. R. Geck an Pfr. Wilhelm Niemöller betr. Bericht über die Frauenhilfe in Recklinghausen, 19.5.1949 - 5.10.1962
Darin: Lübbecke Zeitungsbericht über Wahlkundgebungen zur Wahl am 29.3.1936; P. Jungclausen: 2 Denkschriften, "Kirche in der Entscheidung", niedergeschrieben Ende Sept. 1934, und "Der Kirchen Wiedergeburt", niedergeschrieben Mitte Nov. 1934
Darin: Lübbecke Zeitungsbericht über Wahlkundgebungen zur Wahl am 29.3.1936; P. Jungclausen: 2 Denkschriften, "Kirche in der Entscheidung", niedergeschrieben Ende Sept. 1934, und "Der Kirchen Wiedergeburt", niedergeschrieben Mitte Nov. 1934
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:34 MEZ