Die Brüder Konrad und Dietrich, Schenken von Vargula (Varila), übertragen dem Ludwig von Wangenheim verschiedene Hörige als Mitgift für Konrads To...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1251-1300
1278 Oktober 14
Ausfertigung, Pergament, zwei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel (Siegel Nr. 1 beschädigt, Siegel Nr. 2 fehlt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Acta sunt hec anno Domini M° CC° LXX°VIII° II° Idus Octobris
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Brüder Konrad und Dietrich, Schenken von Vargula (Varila), übertragen dem Ludwig von Wangenheim verschiedene Hörige als Mitgift für Konrads Tochter. Die Hörigen leisten folgende jährliche Abgaben: Heinrich, der Sohn Heinrichs von Kutzleben (Cuzeleiben), fünf Fertonen, Konrad von Pfullendorf (Phalndorf) fünf Fertonen und ein Lot, Bertho von Sonneborn ein Ferto und ein Setin [?], Dietrich Thüring (Thuringus) von Gotha drei Lot, Christian (Kirstanus) von Goldbach drei Lot, Dietrich von Molschleben (Malsleibin) viereinhalb Lot. Die Güter derselben tragen die Brüder Konrad und Dietrich dem Kloster Fulda als Lehen auf, während Ludwig [von Wangenheim] die Güter, über die er nun als Lehen verfügen kann, dem Hartung von Farnroda verkauft. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich von Witzendorf (Witisindorf)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gottfried von Heilingen, Ritter
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Dietrich von Oechlitz (Ocheliz)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Konrad und Dietrich, Schenken von Vargula
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Schannat, Fuldischer Lehn-Hof, Nr. 509 [(ex chartar(io)]; von Wangenheim, Regesten und Urkunden I, S. 46, Nr. 53; Regest: Regesta Thuringiae IV, Nr. 1573
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Brüder Konrad und Dietrich, Schenken von Vargula (Varila), übertragen dem Ludwig von Wangenheim verschiedene Hörige als Mitgift für Konrads Tochter. Die Hörigen leisten folgende jährliche Abgaben: Heinrich, der Sohn Heinrichs von Kutzleben (Cuzeleiben), fünf Fertonen, Konrad von Pfullendorf (Phalndorf) fünf Fertonen und ein Lot, Bertho von Sonneborn ein Ferto und ein Setin [?], Dietrich Thüring (Thuringus) von Gotha drei Lot, Christian (Kirstanus) von Goldbach drei Lot, Dietrich von Molschleben (Malsleibin) viereinhalb Lot. Die Güter derselben tragen die Brüder Konrad und Dietrich dem Kloster Fulda als Lehen auf, während Ludwig [von Wangenheim] die Güter, über die er nun als Lehen verfügen kann, dem Hartung von Farnroda verkauft. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich von Witzendorf (Witisindorf)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gottfried von Heilingen, Ritter
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Dietrich von Oechlitz (Ocheliz)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Konrad und Dietrich, Schenken von Vargula
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Schannat, Fuldischer Lehn-Hof, Nr. 509 [(ex chartar(io)]; von Wangenheim, Regesten und Urkunden I, S. 46, Nr. 53; Regest: Regesta Thuringiae IV, Nr. 1573
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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