Gottfried Bernhard Berlin und Heinrich Orto, Angehörige des Inneren Rats und verordnete Spitalpfleger der Stadt Heilbronn, bekunden, dass sie mit Konsens des Rats Johann Paul Guva, neippergischem Verwalter zu Schwaigern, und dessen Ehefrau Susanna Barbara den unterm 27. August 1668 von dem Notar Johann Ernst renovierten großen Gülthof zu Schluchtern, in kurpfälzischer Herrschaft, samt allen seinen Zugehörungen um 150 Gulden und 7 Fuder bereits 1693 gekauften Weins, das Fuder à 75 Gulden, also um insgesamt 675 Gulden (den Gulden zu 15 Batzen oder 60 Kreuzer) zu freiem Eigentum verkauft haben. Die Verkäufer quittieren über die 150 Gulden und leisten Währschaft. Der Hof liefert jährlich zwischen Mariä Himmelfahrt [= 15. August] und Mariä Geburt [= 8. September] je 8 Malter Dinkel, Korn und Hafer, außerdem 1 Gulden Zins aus etwa 2 Morgen näher bezeichneten Wiesen in Großgartacher Gemarkung.