Das Stift Kempten und Franz Graf von Königsegg-Rothenfels kommen überein: Der Graf gibt dem Stifte Kempten die 28 werdensteinischen Lehen in der Pfarrei Obergünzburg, die er von dem Freiherrn Anton Kristof von Werdenstein, dem letzten seines Stammes, gekauft hat, gegen 4 dem Stifte Kempten lehenbare Höfe zum Thanners und Lachen, die der eben genannte Freiherr zu Lehen gehabt, und 1500 fl. bar. Der Graf gibt außerdem dem Stifte die Lehenshoheit über die 40 Alpweiden im Ried, gen. Aelpele, die von denen von Werdenstein die Herren von Langenegg und dann das Stift Kempten zu Lehen getragen haben, und gelobt dem Stifte Beistand, wenn es im Besitze seiner anderen Alpweiden in der rotenfelsischen Gerichtsbarkeit, namentlich der 7 ½ Weiden, "in der Biberalp" genannt, die ihm von den damit belehnten Herrn von Werdenstein heimgefallen sind, und der Alpen Praischen und Krumbach, beunruhigt werden sollte. - S 1: Fürstabt Rupert, S 2: Kapitel des Stiftes Kempten, S 3: Graf Franz - "So geschehen Stift Kempten, den 12ten Heümonath im Jahre 1791" (Beigeschrieben sind Verzeichnisse der vertauschten Stücke und ihrer Lehentaxen).

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Staatsarchiv Augsburg
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