Pension des Friedrich Ludwig Camille von Montperny, dann dessen Witwe Caroline Friederike Wilhelmine
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E 29/VIII Nr. 99
E 29/VIII Familienarchiv von Tucher/Jüngere Linie/Leitheimer Zweig
Familienarchiv von Tucher/Jüngere Linie/Leitheimer Zweig
1833 - 1845
Enthält:
1833 Mai 20, Preßburg: Vergleich zwischen dem k.k. Kämmerer Franz Szegedy von Mezö-Szeged als Administrator des fürstlich Esterhazyschen Majorats- und Allodiatvermögens - unter Einwilligung des Fürsten Paul von Esterhazy als künftigen Majoratsnachfolgers - und Friedrich (Ludwig Camille) von Montperny, Obersthofmeister der Königin Caroline von Bayern. Montperny gibt Esterhazysche Partialobligationen im Wert von 22.000 Gulden an die Administration, die ihm dafür einmalig 2.000 Gulden sowie den Rest in jährlichen Raten zu 2.000 Gulden zahlt. Hinzu kommen die Zinsen. Zahlung erfolgt bei den Gebrüdern (Amschel Mair und Salomon Mair) Rothschild, Bankiers in Frankfurt.
1842 Mai 11, München: Die verstorbene Königin-Witwe Caroline von Bayern hat Montperny eine Pension von 1.400 Gulden vermacht. Es handeln die Verteter der Testamentsvollstreckerin, der Königin von Preußen. Weiterhin erhält er eine einmalige Vergütung von 6.000 Gulden aus der ehemaligen Obersthofmeisteramtskasse.
Dabei: Brief des Begünstigten.
1845 Januar 18, München: Mitteilung der Kgl. Bay. Hofkasse. Der König hat der Witwe Montperny 500 Gulden jährlich zugewiesen.
1845 März 22, München: Die Witwe erhält eine Witwenpension von 360 Gulden jährlich.
Dabei:
Tektur: Pensions Dekrete für die liebe Mutter.
1833 Mai 20, Preßburg: Vergleich zwischen dem k.k. Kämmerer Franz Szegedy von Mezö-Szeged als Administrator des fürstlich Esterhazyschen Majorats- und Allodiatvermögens - unter Einwilligung des Fürsten Paul von Esterhazy als künftigen Majoratsnachfolgers - und Friedrich (Ludwig Camille) von Montperny, Obersthofmeister der Königin Caroline von Bayern. Montperny gibt Esterhazysche Partialobligationen im Wert von 22.000 Gulden an die Administration, die ihm dafür einmalig 2.000 Gulden sowie den Rest in jährlichen Raten zu 2.000 Gulden zahlt. Hinzu kommen die Zinsen. Zahlung erfolgt bei den Gebrüdern (Amschel Mair und Salomon Mair) Rothschild, Bankiers in Frankfurt.
1842 Mai 11, München: Die verstorbene Königin-Witwe Caroline von Bayern hat Montperny eine Pension von 1.400 Gulden vermacht. Es handeln die Verteter der Testamentsvollstreckerin, der Königin von Preußen. Weiterhin erhält er eine einmalige Vergütung von 6.000 Gulden aus der ehemaligen Obersthofmeisteramtskasse.
Dabei: Brief des Begünstigten.
1845 Januar 18, München: Mitteilung der Kgl. Bay. Hofkasse. Der König hat der Witwe Montperny 500 Gulden jährlich zugewiesen.
1845 März 22, München: Die Witwe erhält eine Witwenpension von 360 Gulden jährlich.
Dabei:
Tektur: Pensions Dekrete für die liebe Mutter.
Umfang/Beschreibung: 5 Prod
Archivale
Bemerkungen: Die Produkte dieses Faszikels wurden auf die Nummern 92 bis 99 aufgeteilt
Bemerkungen: Vgl. dazu Nr. 140
Indexbegriff Person: Caroline Friederike Königin von Bayern
Indexbegriff Person: Elisabeth, Königin von Preußen
Indexbegriff Person: Esterhazy, Paul Fürst von
Indexbegriff Person: Mezö-Szeged, Franz Szegedy von
Indexbegriff Person: Montperny, Caroline Friederike Wilhelmine von - geb Otting u Fünfstetten bzw Schönfeld
Indexbegriff Person: Montperny, Friedrich Ludwig Camille von
Indexbegriff Person: Rothschild, Amschel Mair
Indexbegriff Person: Rothschild, Salomon Mair
Bemerkungen: Vgl. dazu Nr. 140
Indexbegriff Person: Caroline Friederike Königin von Bayern
Indexbegriff Person: Elisabeth, Königin von Preußen
Indexbegriff Person: Esterhazy, Paul Fürst von
Indexbegriff Person: Mezö-Szeged, Franz Szegedy von
Indexbegriff Person: Montperny, Caroline Friederike Wilhelmine von - geb Otting u Fünfstetten bzw Schönfeld
Indexbegriff Person: Montperny, Friedrich Ludwig Camille von
Indexbegriff Person: Rothschild, Amschel Mair
Indexbegriff Person: Rothschild, Salomon Mair
Frankfurt
München
Preßburg
Vergleich
Kämmerer, kgl kais
Administrator
Esterhazysches Majorat
Esterhazysches Allodiatvermögen
Fürst
Majoratsnachfolger
Zustimmung
Obersthofmeister, kgl bay
Königin von Preußen
Königinwitwe von Bayern
Testamentsvollstrecker
Obligationen
Ratenzahlung
Pension
Vergütung
Obersthofmeisteramtskasse
Hofkasse, kgl bay
König von Bayern
Witwenpension
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:02 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Stadtarchiv Nürnberg (Archivtektonik)
- Stadtarchiv Nürnberg (Tektonik)
- Bestandsgruppe E: Dokumentationsgut privater Provenienz (Tektonik)
- E 29 - Familienarchiv von Tucher (Tektonik)
- E 29/VIII - Familienarchiv Tucher / Leitheimer Zweig (Tektonik)
- Familienarchiv von Tucher/Jüngere Linie/Leitheimer Zweig (Bestand)