Notar Heinrich Ludwici von Reichenbach ("Richenbach"), Kleriker des Konstanzer Bistums, transskribiert "in oppido Ymenstat" (=Immenstadt) im Haus des Johannes Waibel auf Bitten des Johannes Richart von Kräpach in der Diözese Augsburg folgende Urkunde von 1382 Juni 29 (St. Peter und Paul): Ludwig [von Haltenberg], Abt, und der Konvent zu Weingarten verkaufen für 40 fl den ehrbaren Leuten Heinz Morherr, Bertolt Smid, Hans Tobler, Heinz Ynsenknoll, Wältzen ab der Krotenstaig, Hans Bärman, Berchtold Jäken Sohn zu Waldlehen die Alb Kräpach. Die Alb ist belastet mit einem Zins von 2 1/2 lb d Konstanzer Münze, die in den Hof nach Zunberg (=Zaumberg) zahlbar sind.
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Notar Heinrich Ludwici von Reichenbach ("Richenbach"), Kleriker des Konstanzer Bistums, transskribiert "in oppido Ymenstat" (=Immenstadt) im Haus des Johannes Waibel auf Bitten des Johannes Richart von Kräpach in der Diözese Augsburg folgende Urkunde von 1382 Juni 29 (St. Peter und Paul): Ludwig [von Haltenberg], Abt, und der Konvent zu Weingarten verkaufen für 40 fl den ehrbaren Leuten Heinz Morherr, Bertolt Smid, Hans Tobler, Heinz Ynsenknoll, Wältzen ab der Krotenstaig, Hans Bärman, Berchtold Jäken Sohn zu Waldlehen die Alb Kräpach. Die Alb ist belastet mit einem Zins von 2 1/2 lb d Konstanzer Münze, die in den Hof nach Zunberg (=Zaumberg) zahlbar sind.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 M U 19
HSTAM Weingarten Nr. 021
HSTAM GU Weiler 065
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 M Weingarten, Benediktinerkloster, Münchner Ablieferung: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster, Münchner Ablieferung: Urkunden >> Urkunden
1430 November 7 (die vero martiß que fuit septima mensis Novembris)
31,8 x 22 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Schaden: Pergament fleckig
Ausstellungsort: Immenstadt ("in oppido Ymenstat")
Aussteller: Notar Heinrich Ludwici von Reichenbach ("Richenbach"), Kleriker des Konstanzer Bistums
Empfänger: Johannes Richart von Kräpach in der Diözese Augsburg
Zeugen: Johannes Waibel, Heinrich Huss, Bürger in Immenstadt
Überlieferungsart: Ausfertigung
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Signet des Ausstellers
Ausstellungsort: Immenstadt ("in oppido Ymenstat")
Aussteller: Notar Heinrich Ludwici von Reichenbach ("Richenbach"), Kleriker des Konstanzer Bistums
Empfänger: Johannes Richart von Kräpach in der Diözese Augsburg
Zeugen: Johannes Waibel, Heinrich Huss, Bürger in Immenstadt
Überlieferungsart: Ausfertigung
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Signet des Ausstellers
Bärman, Hans
Haltenberg, Ludwig von; Abt zu Weingarten
Huss, Heinrich
Jäk, Berchtold
Ludwici, Heinrich, Notar
Morherr, Heinz
Richart, Johannes
Smid, Bertold
Tobler, Hans
Waibel, Johannes
Wältz
Ynsenknoll, Heinz
Immenstadt im Allgäu OA
Immenstadt im Allgäu OA; Einwohner
Konstanz KN; Diözese, Kleriker
Kräpach, Alpe : Immenstadt OA
Reichenbach (welches?); Einwohner
Weingarten RV; Kloster, Abt und Konvent
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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