Kranken- und Armenhilfsverein St. Peter (Bestand)
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E 6/47
Stadtarchiv Nürnberg (Archivtektonik) >> Stadtarchiv Nürnberg >> Bestandsgruppe E: Dokumentationsgut privater Provenienz >> E 6 - Vereinsarchive >> E 6/47 - Kranken- und Armenhilfsverein St. Peter
"Am 7. März 1890 versammelte sich auf Anregung der Pfarrfrau von St. Peter eine Anzahl wohlgesinnter Damen, um über Konstituierung eines Vereins zum Besten der Kranken und Armen in dem großen Bezirke St. Peter, Glaishammer und Lichtenhof zu beraten. Die Versammlung einigte sich in dem Beschlusse, daß ein derartiger Verein unter dem Namen 'Kranken- und Armenhilfsverein St. Peter' gegründet werden solle. Es wurden Statuten entworfen, die in einer zweiten Versammlung am 31. März 1890 allgemeine Billigung fanden. Der Zweck des Vereins ist: unabhängig von der öffentlichen Armenpflege kranke oder sonst hilfsbedürftige Personen, welche in den genannten Bezirken bleibenden oder vorübergehenden Aufenthalt haben, durch persönliche Handreichungen zu unterstützen" (aus: Rechenschaftsbericht für das Jahr 1890/91).In das StadtAN gelangten nur wenige Unterlagen. Der Einzelbestand wurde 1991 verzeichnet und 2006 in die FAUST-Beständedatenbank überführt.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 11:18 MESZ