Schriftwechsel und Unterlagen des Kreisamtes für Volkswohlfahrt und NSV (auch Rundschreiben)
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L 113 A Nr. 135
L 113 Schriftgut von NSDAP und NS-Organisationen in Lippe
Schriftgut von NSDAP und NS-Organisationen in Lippe >> 5. Kreisleitung Lippe >> 5.6. Schriftwechsel der Kreisleitung mit NS-Dienststellen >> 5.6.4. Schriftwechsel des Kreisleiters mit einzelnen Kreisämtern sowie Schriftwechsel der Kreisämter
1935, 1937-1939
Enthaeltvermerke: Enthält: Organisatorisches; Mitgliederangelegenheiten; Überblick über die Mitgliederbewegung des Deutschen Frauenwerks im Gau Westfalen-Nord für die Monate Aug. und Sept. 1940; Personalangelegenheiten; Veranstaltung mit der Reichsreferentin des NSLB für weibliche Erziehung, Reber-Gruber; WHW-Sammlungen: Verbot gleichzeitiger anderer Sammlungen, unzureichende Abgaben der lippischen Bauern, Unmut der Bauern über das Vermählen ihrer Kornspenden in Großmühlen sowie über den Arbeitskräftemangel, Verzeichnis von Firmen ohne Opferbucheintragung; Verweigerung der Aufnahme sudetendeutscher Flüchtlinge durch die Kinderheilanstalt Bethesda in Bad Salzuflen; Besetzung der Arztstelle in Schieder; mangelnde Zusammenarbeit der Leiterin des Kinderheims in Bösingfeld mit den örtlichen NS-Stellen; Einrichtung eines Müttererholungsheims in Berlebeck; Privatkindergarten in Kohlstädt; Zuständigkeit der NS-Schwesternstation Elbrinxen für Sabbenhausen und Wörderfeld; krankenpflegerische Betreuung der Gemeinde Jerxen-Orbke; Ausbildung der NS-Schwestern in der Krankenpflegeschule des Landeskrankenhauses in Detmold; Konflikt unter NS-Schwestern in Horn, Schwierigkeiten mit der Ortsgruppenamtsleiterin; Auseinandersetzungen im Jungschwesternheim in Detmold; Wochenendschulung für Erntekindergärtnerinnen in Oerlinghausen; Hitler-Freiplatz-Spenden; Vermittlung bei Mietstreitigkeiten; Unterstützungsangelegenheiten; Intervention des Pastors Hänisch, Lemgo, bei der Schulkinder-Erntehilfsaktion der NSV; Ernährungshilfswerk: Reichsmaisaktion 1938; Ersatz von Futtergerste durch Zuckerschnitzel als Kraftfutterbeigabe; Statistisches: Gaustatistiken zu WHW-Sammlungen 1938; Kreisstatistiken zu Straßensammlungen 1938; Verzeichnis der Opferbuchspenden lippischer Unternehmen; NSV-Aktivitäten und -Einrichtungen, u.a. der Schwesternstationen und Kindergärten; NSVMitgliederstand in den lippischen Ortsgruppen; Unterbringung Sudetendeutscher in Lippe. Enthält auch: Opferbuchlisten von Firmen aus dem Kreis Detmold, 1937/38 und 1938/39. Darin: Niederschrift einer Sitzung in der Landesregierung vom 5.5.1938 betr. die Zusammenarbeit zwischen öffentlicher und privater Wohlfahrtspflege (mit einer Aufstellung sämtlicher NS-Schwestern-, Rot-Kreuz-, und Gemeindepflegestationen sowie der Kindergärten in Lippe); Karten (Grundrisse) als Anlagen zum Kostenvoranschlag für das NSV-Mütter- und Säuglingheim Pivitsheide, 1938, jetzt: D 73 T. 4 Nr. 12622-12627.
NSDAP, Kreisleiter Lippe
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:42 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.3. Organisationen, Güter, Familien, Personen (Tektonik)
- 1.3.1. Politische Organisationen (Tektonik)
- NSDAP und NS-Organisationen in Lippe (Tektonik)
- Zeitgeschichtliches Archiv für das Land Lippe und Parteiarchiv NSDAP Westfalen-Nord, Abt. Lippe (Bestand)
- 5. Kreisleitung Lippe (Gliederung)
- 5.6. Schriftwechsel der Kreisleitung mit NS-Dienststellen (Gliederung)
- 5.6.4. Schriftwechsel des Kreisleiters mit einzelnen Kreisämtern sowie Schriftwechsel der Kreisämter (Gliederung)