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Ein Brief von 1631, in dem ein Verkaufsgeschäft festgehalten ist, wird für erloschen erklärt
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Reichsabtei Fulda: Klöster, Propsteien, Stifte [ehemals: Urkunden R II] >> Konvent St. Bonifacii
1690 Februar 11
Original, Papier, Dt., Oblatensiegel.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1690 Februar 11
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ein Brief vom 1. Mai 1631 wird für erloschen erklärt. Darin hatten Veit (Vaet) Scheer aus Fulda und Valentin Scheer aus Morles [Ortsteil der Gem. Nüsttal, Lkr. Fulda] mit Zustimmung des P. Modestus Spiess, Priors des Konvents St. Bonifacii, als Inhabers des Werkmeister-Lehens, das Futter auf ihrer Auwiese in Gläserzell [Stadtteil der Gem. Fulda, Lkr. Fulda] an Pater Coper, den damaligen Rektor des Jesuitenkollegs, verkauft.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.