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Berichte über einen auf dem Rathaus zu Siegen entstandenen Tumult wegen der geplanten Abtretung der katholischen Kirchen und Schulen an die reformierten Bürger
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Berichte über einen auf dem Rathaus zu Siegen entstandenen Tumult wegen der geplanten Abtretung der katholischen Kirchen und Schulen an die reformierten Bürger
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 20. Stadt und Amt Siegen >> 20.1. Stadt Siegen (auch Jesuitenkolleg und Amt Siegen)
1649
Enthaeltvermerke: Enthält: Abschrift eines Sendschreibens des Grafen Johann Ludwig zu Nassau-Hadamar an die Grafen Ludwig Heinrich zu Nassau-Dillenburg und Johann Moritz zu Nassau-Siegen vom 17.11.1649 wegen Zuwiderhandlungen der Fürstin von Ligne gegen den Westfälischen Frieden und gegen die freie Religionsausübung der Bürgerschaft zu Siegen; Abschrift einer Supplik der reformierten Bürgerschaft zu Siegen an den Kaiser wegen Zuwiderhandlungen der Fürstin von Ligne gegen den Westfälischen Frieden und gegen die freie Religionsausübung der Bürgerschaft zu Siegen sowie wegen deswegen entstandenen Tumults auf dem Rathaus zu Siegen (05./15.11.1649); Abschrift eines Befehls der Fürstin Ernestine zu Nassau-Siegen, geborene Fürstin von Ligne, vom 20.11.1649 wegen Bestrafung reformierter Bürger aufgrund der entstandenen Tumulte auf den Rathaus.
16 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.