Kläger: Paul (Matthias Sohn) Paulsen, Cornelius Jacob Berenberg, Paul Hinrich Trummer, Johann und Jochim Kellinghusen sowie Johann Friedrich Tonnies als Kurator der Anna Elisabeth Stolle, geborene Burmester, Witwe des Wilhelm Stolle in Hamburg, sämtlich als Assekuradeure des Schiffes "Königin Luise von Dänemark" (Beklagte).- Beklagter: Ernst Rothaer in Hamburg (Kläger) und als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis, nunc (1763) ulteriorum compulsorialium; Vorlegung einer Dispache durch den Beklagten in einem Streit um die Versicherung des Fregatt-Schiffes "Königin Luise von Dänemark", das von Trondheim nach Le Havre segeln sollte, aber bei Helgoland strandete; Einrede der Kläger wegen Nichterfüllung des Vertrages durch die verspätete Abreise des Schiffes
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Kläger: Paul (Matthias Sohn) Paulsen, Cornelius Jacob Berenberg, Paul Hinrich Trummer, Johann und Jochim Kellinghusen sowie Johann Friedrich Tonnies als Kurator der Anna Elisabeth Stolle, geborene Burmester, Witwe des Wilhelm Stolle in Hamburg, sämtlich als Assekuradeure des Schiffes "Königin Luise von Dänemark" (Beklagte).- Beklagter: Ernst Rothaer in Hamburg (Kläger) und als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis, nunc (1763) ulteriorum compulsorialium; Vorlegung einer Dispache durch den Beklagten in einem Streit um die Versicherung des Fregatt-Schiffes "Königin Luise von Dänemark", das von Trondheim nach Le Havre segeln sollte, aber bei Helgoland strandete; Einrede der Kläger wegen Nichterfüllung des Vertrages durch die verspätete Abreise des Schiffes
211-2_S 162 Teil 2
S 8439
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> S
1752-1763
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Lt. Caesar Scheurer. Nebenbeklagter: Lt. Lucas Andreas von Bostell.- Instanzen: 1. Admiralität 1753-1758. 2. Obergericht 1758. 3. Reichskammergericht 1759-1763.- Darin: Policen, Konossemente, Zollzettel, Heuer-Vertrag, Liste und Zeugenaussagen der Besatzung, Auszug aus dem Journal des Steuermanns, Taxierung und Versteigerung der geborgenen Güter sowie Schadensrechnungen und Aktenstücke aus dem Streit des Schiffers Martin Lange aus Trondheim mit dem Reeder und Schiffer Diederich Conrrad Balleur aus Bergen vor dem Stadtgericht Trondheim 1752-1753 (zum Teil Formulare; passim); Aktenstücke aus einem ähnlichen Prozess des Alardus Hartung als Bevollmächtigter des Stettiner Kaufmanns Johann Georg Rosentreder gegen den Assekuradeur Franz Poppe 1756-1759; gutachterliche Äußerung von 1761 durch Hamburger Makler über die Höhe der Prämien für See-Assekuranzen in den verschiedenen Jahreszeiten.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11371 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ