Nutzung preußischer Heilbäder und Gesundbrunnen und Bestimmungen für die Nutzung fremder Bäder
Vollständigen Titel anzeigen
I. HA Rep. 108, E Nr. 5
I. HA Rep. 108 Oberkollegium medicum und andere ältere Medizinalbehörden
Oberkollegium medicum und andere ältere Medizinalbehörden >> 05 Oberkollegium medicum et sanitatis
Dez. 1799 - Mai 1801
Enthält u. a.:
- Bestimmungen gegen die mißbräuchliche Nutzung fremder Bäder und Gesundbrunnen, Dez. 1799
- Kurze Zusammenstellung und gutachterliche Äußerung über die balneologischen Vorzüge der Bäder und Gesundbrunnen in Preußen, Dez. 1799
- Erarbeitung eines Cirkulars (9. Februar 1800) an alle Provinzial-Medizinalkollegien und die kurmärkischen Physiker über die Sauerbrunnen oder Sauerlinge in Schlesien (Altwasser, Charlottenbrunn, Flinsberg), in der Grafschaft Glatz (Kodowa, Reinerz) und im Markgrafentum Bayreuth (Sichersreuth, Steben), über warme Mineralbäder in Schlesien (Warmbrunn) und der Grafschaft Glatz (Landeck) sowie kalte Mineralbäder in Litauen (Gumbinnen), der Kurmark (Freyenwalde, Frankfurt/Oder), in Pommen (Polzin) und Westfalen (Minden), auch im Vergleich mit anderen Bädern; Seebäder Fehlanzeige, Dez. 1799-Febr. 1800
- Empfängerverzeichnis der zu verteilenden 1129 Exemplare des Circulars, Febr. 1800
- Instruktion für die Ärzte in den königlichen Landen, wonach bei Ertheilung der Atteste für diejenige königliche Offizianten, welche sich der ausländischen Bäder bedienen wollen, zu verfahren ist, 9. Februar 1800 (Amtsdruck)
- Liquidation des Hofbuchdruckers Decker für den Druck der Instruktion, März 1800
- Verbreitung der Instruktion durch die Kammern in Schlesien, März 1800
- Berichterstattung über die Attestierung zum Besuch ausländischer Bäder und auch über die Verbreitung der Instruktion des Kreisphysikers Dr. Heidecker aus Freyenwalde, des Stadtphysikers Dr. Vogel aus Potsdam, des Kreisphysikers Dr. Schmeer aus Stendal (dabei Zuleitung an den Stadtphysiker Dr. Strümpfler aus Tangermünde), des Kreisphysikers Dr. Berends aus Frankfurt/Oder, des Kreisphysikers Dr. Meier aus Rathenow, des Landphysikers Dr. Schultz aus Seehausen, des Stadtphysikers Dr. Welper aus Berlin soewie der Provinzial-Medizinalkollegien für Halberstadt, Pommern, Neumark, Magdeburg, Kalisch, Mark (Hamm), Westpreußen, Posen, Bialystok, Minden, Plock, Febr.-Juni 1800, Jan. 1801
- Anzeige wegen einer unbekannten Ankündigung, Mai 1801.
- Bestimmungen gegen die mißbräuchliche Nutzung fremder Bäder und Gesundbrunnen, Dez. 1799
- Kurze Zusammenstellung und gutachterliche Äußerung über die balneologischen Vorzüge der Bäder und Gesundbrunnen in Preußen, Dez. 1799
- Erarbeitung eines Cirkulars (9. Februar 1800) an alle Provinzial-Medizinalkollegien und die kurmärkischen Physiker über die Sauerbrunnen oder Sauerlinge in Schlesien (Altwasser, Charlottenbrunn, Flinsberg), in der Grafschaft Glatz (Kodowa, Reinerz) und im Markgrafentum Bayreuth (Sichersreuth, Steben), über warme Mineralbäder in Schlesien (Warmbrunn) und der Grafschaft Glatz (Landeck) sowie kalte Mineralbäder in Litauen (Gumbinnen), der Kurmark (Freyenwalde, Frankfurt/Oder), in Pommen (Polzin) und Westfalen (Minden), auch im Vergleich mit anderen Bädern; Seebäder Fehlanzeige, Dez. 1799-Febr. 1800
- Empfängerverzeichnis der zu verteilenden 1129 Exemplare des Circulars, Febr. 1800
- Instruktion für die Ärzte in den königlichen Landen, wonach bei Ertheilung der Atteste für diejenige königliche Offizianten, welche sich der ausländischen Bäder bedienen wollen, zu verfahren ist, 9. Februar 1800 (Amtsdruck)
- Liquidation des Hofbuchdruckers Decker für den Druck der Instruktion, März 1800
- Verbreitung der Instruktion durch die Kammern in Schlesien, März 1800
- Berichterstattung über die Attestierung zum Besuch ausländischer Bäder und auch über die Verbreitung der Instruktion des Kreisphysikers Dr. Heidecker aus Freyenwalde, des Stadtphysikers Dr. Vogel aus Potsdam, des Kreisphysikers Dr. Schmeer aus Stendal (dabei Zuleitung an den Stadtphysiker Dr. Strümpfler aus Tangermünde), des Kreisphysikers Dr. Berends aus Frankfurt/Oder, des Kreisphysikers Dr. Meier aus Rathenow, des Landphysikers Dr. Schultz aus Seehausen, des Stadtphysikers Dr. Welper aus Berlin soewie der Provinzial-Medizinalkollegien für Halberstadt, Pommern, Neumark, Magdeburg, Kalisch, Mark (Hamm), Westpreußen, Posen, Bialystok, Minden, Plock, Febr.-Juni 1800, Jan. 1801
- Anzeige wegen einer unbekannten Ankündigung, Mai 1801.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:39 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
- Tektonik
- ZENTRALE VERWALTUNGS- UND JUSTIZBEHÖRDEN BRANDENBURG-PREUSSENS BIS 1808 (Tektonik)
- Weitere selbständige bzw. im Umkreis des Geheimen Rats, des Kabinetts oder des Generaldirektoriums ressortierende Verwaltungs- und Justizbehörden (z. T. mit über 1808 hinausreichender Laufzeit) (Tektonik)
- Kultus (Tektonik)
- Oberkollegium medicum und andere ältere Medizinalbehörden (Bestand)
- 05 Oberkollegium medicum et sanitatis (Gliederung)