Mainz, 1591.07.20. (Richter Konrad Kennicken). Heinrich Albach, Stiftsherr zu St. Peter, und Bernhard Freyßbach, beide auch im Namen des Dr. jur. Philipp Wolf von Rosenbach, kurmainzischen Kanzlers, als Testamentariers des Dr. med. Johann Friedrich Dravelman, verkaufen dem Lubentius Hettisch, Hof- und Stadtgerichtsprokurator, mit Konsens des Kurfürsten, das Haus zum Volker (vormals Kolleg), zwischen den Drei Königen und Johann Brandt, unten an Balthas Seyler, wie es Johann Friedrich Dravelmann besessen hat. Kaufpreis: 1200 fl., davon 800 fl. auf Martini, Rest in Jahreszielen von 200 fl. Z.: Laux Mengel, Hausmeister im Kaufhaus, und Philipp Stein, Schneider.
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Mainz, 1591.07.20. (Richter Konrad Kennicken). Heinrich Albach, Stiftsherr zu St. Peter, und Bernhard Freyßbach, beide auch im Namen des Dr. jur. Philipp Wolf von Rosenbach, kurmainzischen Kanzlers, als Testamentariers des Dr. med. Johann Friedrich Dravelman, verkaufen dem Lubentius Hettisch, Hof- und Stadtgerichtsprokurator, mit Konsens des Kurfürsten, das Haus zum Volker (vormals Kolleg), zwischen den Drei Königen und Johann Brandt, unten an Balthas Seyler, wie es Johann Friedrich Dravelmann besessen hat. Kaufpreis: 1200 fl., davon 800 fl. auf Martini, Rest in Jahreszielen von 200 fl. Z.: Laux Mengel, Hausmeister im Kaufhaus, und Philipp Stein, Schneider.
U / 1591 Juli 20 (in 5 / 16)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
20.07.1591
Stadtgericht Mainz
In 5 / 16, fol. 87 r.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ