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Sektionssitzungen: Dichtkunst und Sprachpflege, 1964-65
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Akademie der Künste (Ost) >> 05. Sektion / Wissenschaftliche Abteilung Literatur >> 05.1. Tagungen und Sitzungen >> 05.1.3. Sektionssitzungen
1964 - 1965
Enthält: Texte, Vermerke, Korrespondenz, Protokolle der Sitzungen am: - 22.1.1964: Diskussion über Probleme des sozialistischen Realismus, u.a. Vorlage mit Gutachten über die Publikationen "Beschreibung eines Sommers" von Karl-Heinz Jakobs, "Egon und das achte Weltwunder" von Joachim Wohlgemut, "Herbstrauch" von Bernhard Seeger, "Wir sind nicht Staub im Wind" von Max Walter Schulz, "Die Geschwister" und "Ankunft im Alltag" von Brigitte Reimann, "Der geteilte Himmel" von Christa Wolf, "Ger Gymnasiast" und "Semester der verlorenen Zeit" von Jurij Brezan, "Die Abenteuer des Werner Holt" von Dieter Noll", "Bitterfelder Geschichten" von Erik Neutsch, "Kabelkran und blauer Peter" und "Das Judenauto" von Franz Fühmann, "Ole Bienenkopp" von Erwin Strittmatter; sinngemäße Wiedergabe der Diskussionsbeiträge von Alfred Kurella, Erwin Strittmatter, Hans Rodenberg, Wieland Herzfelde, Otto Gotsche, Anna Seghers, Stephan Hermlin, Alexander Abusch; - 25.2.1964: Diskussion über die Verleihung des Heinrich-Mann-Preises (Vorschläge für Günter de Bruyn und Rolf Recknagel, Beschluß über Günter de Bruyn), u.a. Vorlage mit Gutachten über den Roman "Der Hohlweg" von Günter de Bruyn"; sinngemäße Wiedergabe der Diskussionsbeiträge von Arnold Zweig, Alexander Abusch, Erwin Strittmatter, Otto Gotsche, Alfred Kurella; - 20.5.1964: Diskussion der Vorschläge für die Verleihung des Nationalpreises an Erwin Strittmatter für "Ole Bienenkopp" und an Erkik Neutsch für "Spur der Steine" (Beschluß über Erwin Strittmatter), Information über Diskussion im Akademiepräsidium über Mitglieder-Bestand und geplante Wahlen; sinngemäße Wiedergabe der Diskussionsbeiträge von Alfred Kurella, Arnold Zweig, Anna Seghers, Franz Fühmann; - 8.12.1964: Diskussion über Fragen der zeitgenössischen Dramatik anhand der Stücke "Um neun an der Achterbahn" von Claus Hammel, "terra incognita" von KuBa und "Katzengold" von Horst Salomon, über Vorschläge für die Verleihung des Heinrich-Mann-Preises, u.a. Vorlage mit Gutachten über die Romane "Levins Mühle" von Johannes Bobrowski, "Schatzsucher" von Erich Köhler, "Das Liebste und das Sterben" von Günter Görlich, über die Jugendbücher von Willi Meinck und Benno Pludra; Informationen über eine Vorlage des Wissenschaftlichen Rates beim Ministerium für Volksbildung zur Fachkonzeption für die Gestaltung des Deutschunterrichtes; Diskussionsbeiträge von Jürgen Schmidt, Alfred Kurella, Alexander Abusch, Bruno Apitz, Stephan Hermlin, Ulrich Dietzel; - 19.1.1965: Beschlußfassung über die Verleihung des Heinrich-Mann-Preises (Johannes Bobrowski), Diskussion über den Kandidaten für den Nobel-Preis-Vorschlag (Arnold Zweig), über die Verleihung des F.-C.-Weiskopf-Preises (Vorschläge für Heinar Kipphardt, Peter Hacks, Georg Maurer), Diskussion über die Vorlage des Wissenschaftlichen Rates beim Ministerium für Kultur und über die Vorbereitung des 15. Jahrestages der Deutschen Akademie der Künste; Diskussionsbeiträge von Alfred Kurella, Arnold Zweig, Wieland Herzfelde, Franz Fühmann, Anna Seghers; - 26.2.1965: Diskussion über die Verleihung des Heinrich-Mann-Preises (Vorschläge für Johannes Bobrowski, Brigitte Reimann und Günter Görlich, Beschluß über Johannes Bobrowski und Brigitte Reimann); Diskussionsbeiträge von Alfred Kurella, Alexander Abusch, Arnold Zweig, Grete Weiskopf, Wieland Herzfelde, Otto Gotsche; - 19.3.1965 (kein Protokoll): Mitteilung vom Fachassistenten Eberhard Meißner an den Akademiedirektor Karl Hossinger über den Sektionsbeschluß zur Wahl von Eduard Claudius, Wilhelm Girnus, Hans Lorbeer, Georg Maurer und Jurij Brezan als neue Akademiemitglieder; - 11.6.1965 (kein Protokoll): Diskussion zur Wahl des Sektionssekretärs (Eduard Claudius) und über die Vorbereitung einer Stellungnahme zum "Ruf aus Weimar" anl. des Internationalen Schriftstellertreffens in Weimar; Entwurf des Plenumsbeschlusses zum "Ruf aus Weimar"; - 15.9.1965 (Beschlußprotokoll): Information über die Stiftung eines Hans-Marchwitza-Preises, Diskussion über den Statuten-Entwurf eines Gebrüder-Grimm-Preises, über die Bildung eines Heinrich-Mann-Preis-Ausschusses, über die Vorbereitung der Plenartagung zur Entwicklung der Literatur und Kunst in Westdeutschland und Beschluß über den Arbeitsplan für das 2. Halbjahr 1965; Vorlagen; - 15.10.1965 (Beschlußprotokoll): Diskussion einer Vorlage zur Konzeption einer Plenartagung anl. des 75. Geburtstages von Johannes R. Becher, Bericht von Eduard Claudius über eine Reise nach München, Sektionsbeschluß über eine Einladung von Martin Walser; Vorlagen zur Becher-Ehrung; - 30.11.1965: Referat von Stephan Hermlin "Einige Gedanken über Tendenzen der westeuropäischen Literatur und Methoden ihrer Betrachtungsweise", u.a. Bericht über eine Tagung der "Gruppe 47"; Diskussionsbeiträge von Eduard Claudius, Stephan Hermlin, Alfred Kurella, Alexander Abusch, Anna Seghers, Franz Fühmann, Otto Gotsche, Wieland Herzfelde;
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.