Getrawtt von Ror(1), Dechantin des Klosters Niedernburg, und Kellnerin Diemut von Plankchenstain(2) zusammen mit Leuppolt dem Tumayr, Pfleger auf St. Gorigenperg(3), beurkunden ihre Entscheidung in der Klage des Fridreich von Niedern Chogel(4) gegen Hainreich von Richartting(5) um ein Gut zu Niedern Chogel, das Fridreich von seinen Eltern geerbt hat. Zeugen: Wernhart, Förster des Klosters, Chunrat, Amtmann von Teuffenpach(6), Chunrat und Stephan die Vorsprechen, Hainrich der Haberlar, Ulreich der Plonkch von Hoselpach(7), Christan von Gramyng(8). S: Kloster Passau-Niedernburg und Leuppolt der Tumayr, Pfleger auf St. Gorigenperg(3)
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Getrawtt von Ror(1), Dechantin des Klosters Niedernburg, und Kellnerin Diemut von Plankchenstain(2) zusammen mit Leuppolt dem Tumayr, Pfleger auf St. Gorigenperg(3), beurkunden ihre Entscheidung in der Klage des Fridreich von Niedern Chogel(4) gegen Hainreich von Richartting(5) um ein Gut zu Niedern Chogel, das Fridreich von seinen Eltern geerbt hat. Zeugen: Wernhart, Förster des Klosters, Chunrat, Amtmann von Teuffenpach(6), Chunrat und Stephan die Vorsprechen, Hainrich der Haberlar, Ulreich der Plonkch von Hoselpach(7), Christan von Gramyng(8). S: Kloster Passau-Niedernburg und Leuppolt der Tumayr, Pfleger auf St. Gorigenperg(3)
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden, BayHStA, Kloster Passau-Niedernburg Urkunden 207
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden >> 1251-1400
1358 Mai 25
Fußnoten:
1) Rohr (PB Steyr-Land, OÖ, A)
2) Plankenstein (PB Melk, NÖ, A)
3) Veste Oberhaus (krfr.St. Passau)
4) ?
5) ?
6) Tiefenbach (Lkr. Passau)
7) Haselbach (Gde. Tiefenbach, Lkr. Passau)
8) Gramming (Gde. Tiefenbach, Lkr. Passau)
1) Rohr (PB Steyr-Land, OÖ, A)
2) Plankenstein (PB Melk, NÖ, A)
3) Veste Oberhaus (krfr.St. Passau)
4) ?
5) ?
6) Tiefenbach (Lkr. Passau)
7) Haselbach (Gde. Tiefenbach, Lkr. Passau)
8) Gramming (Gde. Tiefenbach, Lkr. Passau)
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: zwei anhangende Siegel. Siegel 2 fehlt.
Überlieferung: Original
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Passau
Originaldatierung: an sand Urbans tag.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1358
Monat: 5
Tag: 25
Überlieferung: Original
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Passau
Originaldatierung: an sand Urbans tag.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1358
Monat: 5
Tag: 25
Ror: Gedraut von, Dechantin
Plankchenstain: Diemut von, Kellnerin
Tumayr: Leupolt der, Pfleger Veste Oberhaus
Niedernchogel: Friedrich von
Richarting: Heinrich von
Vorster: Wernhart
Teuffenpach: Chunrat von, Amtmann
Vorsprech: Chunrat und Stephan
Haberlar: Heinrich der
Plonkch: Ulrich der, Haselbach
Gramyng: Christan von
Rohr (PB Steyr-Land, OÖ, A)
Plankenstein (PB Melk, NÖ, A)
Passau (krfr.St.): Feste Oberhaus \ Pfleger
Niederkogl (abg. im Abteiland)
Tiefenbach (Lkr. Passau)
Haselbach (Gde. Tiefenbach, Lkr. Passau)
Gramming (Gde. Tiefenbach, Lkr. Passau)
Passau (krfr.St.), Kloster Niedernburg: Förster
Passau (krfr.St.), Kloster Niedernburg: Amtleute
Passau (krfr.St.), Kloster Niedernburg: Kellnerinnen \ Diemut von Plankchenstain
Passau (krfr.St.), Kloster Niedernburg: Dechantinnen \ Gedraut von Ror
Vorsprechen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:31 MESZ