Dieter Weißmehl von Angelloch [Waldangelloch] reversiert gegenüber Kurfürst Philipp von der Pfalz wegen des ihm zu Erblehen verliehenen Hofs und Bauguts genannt Birkenau unterhalb von Steinsberg, wofür er und seine Erben jährlich zwischen Mariä Himmelfahrt und St. Martin 18 Malter Korn, 10 Malter Dinkel und 18 Malter Hafer nach Hilsbacher Maß zinsen und auf eigene Kosten an den Amtmann und Kasten zu Steinsberg zu liefern haben. Die Erbbeständer des Hofes sollen wie von alters her den Hof bebauen, sich der Holznutzung gebrauchen und wie andere Leute des Amtes Fron- und Reisedienste leisten. Bei Zinsversäumnis oder mangelnder Bebauung darf der Pfalzgraf den Hof mit des vom Hofmann gesetzten Unterpfands wieder zu seinen Händen nehmen. Es folgt eine Beschreibung der zum Unterpfand gesetzten 12 Morgen Acker in der Mark zu Sinsheim. Dieter Weißmehl bittet, da er kein eigenes Siegel hat, Wilhelm von Angelach, Amtmann zu Steinsberg, um Besiegelung.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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