Scheinwerferzüge, Handscheinwerfertrupps (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, M 205
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Militärische Bestände 1871-ca. 1920 >> Behörden und Formationen >> Pionierformationen
1914-1918
Inhalt und Bewertung
Enthält: Akten und Kriegstagebücher (mit Anlagen) des Scheinwerferzugs des Pionier-Bataillons 13, die Scheinwerferzüge 248, 311, 312, 334 sowie Kriegstagebücher mit Anlagen der Handscheinwerfertrupps 3, 16, 140, 224.
Vgl. auch M 414, M 433/2, M 533.
1. Geschichte der Pionier-Formation der Scheinwerferzüge und Handscheinwerfertrupps: Zur allgemeinen Geschichte der württembergischen Pionierformationen siehe die Einleitung zum Repertorium des Bestandes M 200. Zum Zeitpunkt der Mobilmachung gab es beim Pionier-Bataillon 13 einen Scheinwerferzug, der hauptsächlich im Bereich der 27. Infanterie-Division eingesetzt wurde. Weitere Scheinwerferzüge wurden aus dem Ersatz-Pionier-Bataillon 13 im August 1915 für die 243. Infanterie-Division - Nr. 248 - und im Februar 1916 für die 2. Landwehr-Division und die 54. Reserve-Division - Nr. 299 und 312 - aufgestellt. Aus dem leichten Festungsscheinwerferzug 27 wurde ab April 1916 der Scheinwerferzug 311 bei der26.Infanterie-Division, aus dem leichten Festungsscheinwerferzug 27 wurde ab April 1916 der Scheinwerferzug 311 bei der 26. Infanterie- Division, aus dem leichten Festungsscheinwerferzug 28 ab März 1916 der Scheinwerferzug 334 für die 7. Landwehr-Division. Der schwere Scheinwerferzug 59 war ursprünglich eine preußische Formation und nur vorübergehend (März - September 1916) für die 7. Landwehr-Division eingesetzt. Die Handscheinwerfertrupps wurden erst 1918 aus den Scheinwerferzügen 248, 311, 312 und 334 sowie aus dem Scheinwerferersatz-Bataillon Spandau gebildet, und zwar Nr. 3 für die 26. Landwehr-Division, Nr. 16 für die 243. Infanterie-Division, Nr. 137 für die 27. Infanterie-Division, Nr. 138 für die 54. Reserve-Division, Nr. 140 für die 26. Infanterie-Division, Nr. 141 für die 7. Landwehr-Division und Nr. 224 für die 2. Landwehr-Division.
2. Bestandsgeschichte: Zur allgemeinen Bestandsgeschichte der Pionierakten siehe die Einleitung zum Repertorium des Bestands M 200, ebenso für die allgemeinen Ordnungs- und Verzeichnungsprinzipien. Die Reihenfolge der Formationen richtete sich wieder nach der "Übersicht über die Friedens- und Feldformationen (Behörden und Truppen) des ehemaligen XIII. Armee-Korps und deren Abwicklungsstellen nach dem Stand vom 1. Januar 1920" (S. 20); allerdings sind nicht von allen Einheiten Unterlagen vorhanden; es fehlen Archivalien vom Scheinwerferzug 299, vom Scheinwerferzug 334, von den Handscheinwerfertrupps 3, 16, 140 und 224 sind nur Kriegstagebücher, z. T. nur Anlagen vorhanden.Vom schweren Festungsscheinwerferzug 59 sind naturgemäß keine Unterlagen zu erwarten, von den Handscheinwerfertrupps 137, 138 und 141 fehlen sie ebenfalls. Die Buchstaben-Zahl-Kombinationen auf einzelnen Akten (siehe Einleitung zum Repertorium von M 200) spielten bei der Ordnung wieder keine Rolle. Der Mobilmachungsterminkalender des Scheinwerferzugs 13,der im alten Repertorium bei den Friedensakten zusammenmit den übrigen Kalendern erfaßt war, wurde wieder provenienzgerecht den Akten vorangestellt. Bei den Kriegstagebüchern finden sich wieder einige Erstfassungen (vgl. Einleitung zum Repertorium von M 200). Die Neuaufnahme erfolgte im Jahre 1973 durch Franz Sautter unter der Leitung von Dr. Joachim Fischer. 1987 hat Dr. Bernhard Theil in Zusammenarbeit mit Werner Urban die Titelaufnahmen ergänzt und geordnet sowie mit einer Einleitung versehen. Abweichend von den Verzeichnungsprinzipien, wie sie für M 200 festgelegt wurden (siehe Einleitung zum Repertorium von M 200), sind in den Enthältvermerken auch Angaben über Art und Form der Stücke gemacht worden. Der Bestand umfaßt jetzt 64 Büschel (= 0,50 lfd. m). Stuttgart, im November 1987 Bernhard Theil
Abkürzungsverzeichnis:
Bü. Büschel
D. Division(s-)
el. elektrische
I.D. Infanterie-Division
I.R. Infanterie-Regiment
K. Karte(n)
Komp. Kompanie
Pi. Pionier-
Sk. Skizzen(n)
St.k. Stellungskarte(n)
St.s. Stellungsskizze(n)
SW Scheinwerfer
0,5 lfd. m
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ