Gratifikation für den katholischen Direktorialrat v. Hertwich in der Vollmachtsausstellungssache, Bd. 1
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L 41 a, 308
L 41 a Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium
Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium >> 1. Verfassung und Verwaltung des Grafenkollegiums >> 1.5. Verfassungs- und allgemeine Angelegenheiten
1791-1794
Enthaeltvermerke: 1791: Hinweis Direktorialrat v. Hertwichs auf seine Verhandlungen in Frankfurt in der Vollmachtsausstellungssache. Wunsch nach Gratifikation durch das evangelische westfälische Grafenkollegium 1792: Kein Anstoß dazu von seiten des evangelischen Direktoriums. Bevorstehende Umsiedlung Direktorialrat Rotbergs nach Detmold 1793: Offizielles Gratifikationsgesuch des Freiherrn v. Hertwich mit Zeugnissen seiner Verhandlungstätigkeit in Frankfurt, auch Gesuche an die einzelnen evangelischen westfälischen Mitstände 1794: Hinweis auf die Gratifikation Direktorialrat Rotbergs durch die katholischen westfälischen Grafen in der Vollmachtsausstellungssache. Zirkular an die evangelischen Mitstände. Ablehnung der Gratifikation durch Fürst Karl v. Wied-Runkel. Kein Zirkularschreiben an die Regierung zu Bückeburg bis zum Wiedereintritt. Bereits erfolgte Gratifikation durch Burggraf August von Kirchberg. Ablehnung durch Graf Ludwig von Bentheim-Steinfurt. Bewilligung einer Gratifikation durch die Regierung zu Detmold, durch die Grafen v. Löwenstein-Wertheim und durch die Regierung zu Bentheim
Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:22 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Tektonik)
- 1.1.4. Außerlippische Bestände (Tektonik)
- Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium (Bestand)
- 1. Verfassung und Verwaltung des Grafenkollegiums (Gliederung)
- 1.5. Verfassungs- und allgemeine Angelegenheiten (Gliederung)