Mainz, 1584.03.20. (Richter Zimmermann). Der B. Johann Reychenbach verkauft, auch für seine Frau Elisabeth, dem St. Katharinenspital zu Filzbach 1 fl. Wiederkaufszins, fällig auf Judica, für 20 fl., die Ludwig Carpentarii, Dekan von St. Moritz, Stiftsherr von St. Viktor, St. Peter und St. Stephan, Domvikar, testamentarisch vermacht und seine Testamentsvollstrecker (die Domvikare Wilhelm Carpentarii, Propst von St. Moritz, und Sebastian Schad, Stiftsherr von St. Stephan, und Gerhard Ebersheim, Baumeister und des Rats, und Hans Zapf von Impfingen) bezahlt haben. Unterpfand: Das Haus zum kleinen Schellenberg in der Langgasse, oben an Niklaus Sulz, unten an der Hebammen, freieigen. Z.: Philipp Frank und Donges Heun, Zimmermann.
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Mainz, 1584.03.20. (Richter Zimmermann). Der B. Johann Reychenbach verkauft, auch für seine Frau Elisabeth, dem St. Katharinenspital zu Filzbach 1 fl. Wiederkaufszins, fällig auf Judica, für 20 fl., die Ludwig Carpentarii, Dekan von St. Moritz, Stiftsherr von St. Viktor, St. Peter und St. Stephan, Domvikar, testamentarisch vermacht und seine Testamentsvollstrecker (die Domvikare Wilhelm Carpentarii, Propst von St. Moritz, und Sebastian Schad, Stiftsherr von St. Stephan, und Gerhard Ebersheim, Baumeister und des Rats, und Hans Zapf von Impfingen) bezahlt haben. Unterpfand: Das Haus zum kleinen Schellenberg in der Langgasse, oben an Niklaus Sulz, unten an der Hebammen, freieigen. Z.: Philipp Frank und Donges Heun, Zimmermann.
U / 1584 März 20 (in 5 / 7)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
20.03.1584
Stadtgericht Mainz
In 5 / 07, fol. 170 r.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ