[Text = 1439 September 9 / IV]. Mit Eid besagt vor Schenk Eberhart, Herrn zu Erbach, Kämmerer, und den Richtern Heinrich Bock und Johann Granß. "Publicatum anno prenotato feria quarta proxima post diem Exaltationis sancte Crucis."
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U / 1439 September 16 / I
U 451
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16.09.1439
Reichklara Mainz
Ausfertigung. Perg. S. 3 fehlt; Umschrift der übrigen S. leicht beschädigt. Pr.gl.U. Gleichzeitige Kop. im Kopialbuch von Reichklara, 13/333, Bl. 118v - 119r. Rückvermerk: 31 ß 4 h. Der angeheftete Rachtungszettel (24.9., 22.10., 5.11., 6.11.) erwähnt noch: Gredichin, Witwe Heile Wickers, Clesen und Hennen, Söhne Jörgen Contzen, Hans Misten, Zinsmeister von St. Ignaz, Herrn Ludwicus, Zinsmeister der Präsenz von St. Ignaz, Herrn Wigandus, Zinsmeister im Dom, Herrn Pe[trus] Raße, Zinsmeister von St. Moritz, Heinricus, Zinsmeister von Heiliggeist, Frater Nicolaus Gugenheim, Zinsmeister der Augustiner, Herrn Johannes Rathuße als Vertreter des Zinsmeisters von St. Moritz, Hans zum Engel als Vertreter der Präsenz von St. Ignaz; Herrn Johannes Luterecke, Pleban von St. Ignaz.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:29 MESZ