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Korrespondenzen zwischen der vormundschaftlichen Regierung zu Siegen und dem abgeordneten Kammerrat Ihringk in Wetzlar wegen des Reichskammergerichtsprozesses der Untertanen des evangelischen Landesteils Nassau-Siegens
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Korrespondenzen zwischen der vormundschaftlichen Regierung zu Siegen und dem abgeordneten Kammerrat Ihringk in Wetzlar wegen des Reichskammergerichtsprozesses der Untertanen des evangelischen Landesteils Nassau-Siegens
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Bericht der vormundschaftlichen Regierung zu Siegen über den Hammelscheid, die Schlosswache und Aerariengelder (27.05.1728); Schreiben der vormundschaftlichen Regierung zu Siegen an die gräflich neudwiedische Regierung wegen der erhobenen Schatzungs- und Dienstgelder während des laufenden Reichskammergerichtsprozesses der Untertanen des evangelischen Landesteils gegen die vormundschaftliche Regierung (13.01.1728); Berichte des Kammerrats Ihringk aus Wetzlar u.a. über die Verzögerung seiner Berichterstattung, über den Prozess der Untertanen des evangelischen Landesteils Nassau-Siegens vor dem Reichskammergericht sowie über Kirchen- und Pfarrangelegenheiten (1728); Schreiben des Grafen August zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein vom 25.10.1730 wegen des Reichskammergerichtsprozesses der Untertanen des evangelischen Landesteils Nassau-Siegens gegen die vormundschaftliche Regierung. Korrespondenten u.a.: Baudirektor von Ploennies (Siegen), Ihringk (Siegen, Wetzlar), Kanzleidirektor Julius Wilhelm Zinckgräf (Siegen), August Graf zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein.
23 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.