Stefan Fuchs, einspänniger Knecht, verpflichtet sich gegenüber seinem Herrn, Kurfürst Philipp von der Pfalz, die von diesem geliehenen 100 Gulden ohne dessen Kosten und Schaden bis zum nächsten Pfingsten zurück zu zahlen, woran ihn nichts hindern soll. Den Betrag hat Stefan sich geliehen, um diese seinem Schwiegervater (sweher) Wenzel Krämer (Wentz Kremer) weiter zu verleihen, was Stefan auch selbst gekonnt hätte, wenn er nicht bereits anderen solches Geld geliehen hätte. Damit der Schwiegervater seinen Willen spüre, hatte sich Stefan an den Kurfürsten gewandt. Zur Beurkundung bittet er den Junker Peter von Ehrenberg (Ernberg) an seiner statt zu siegeln.

Vollständigen Titel anzeigen
Landesarchiv Baden-Württemberg
Objekt beim Datenpartner
Loading...