Volprecht und Schwalbach, + Gernands Sohn, bekundet, daß er Graf Johann und dessen Sohn Graf Johann von Nassau und Diez seine Güter im Gericht Ewersbach in der Grafschaft Nassau verkauft hatte und heute das Geld nach dem Vertrag von Tringenstein hätte empfangen sollen und bittet zunächst von dem Kauf abzustehen, da er den von Bicken, als Ganerben in diesen Gütern, bis Ostern ein Vorkaufsrecht, das nicht für Scheinkauf durch Fremde genützt werden darf, eingeräumt hat, danach können die Grafen die Güter nach dem Vertrag für 300 Gulden kaufen.
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Volprecht und Schwalbach, + Gernands Sohn, bekundet, daß er Graf Johann und dessen Sohn Graf Johann von Nassau und Diez seine Güter im Gericht Ewersbach in der Grafschaft Nassau verkauft hatte und heute das Geld nach dem Vertrag von Tringenstein hätte empfangen sollen und bittet zunächst von dem Kauf abzustehen, da er den von Bicken, als Ganerben in diesen Gütern, bis Ostern ein Vorkaufsrecht, das nicht für Scheinkauf durch Fremde genützt werden darf, eingeräumt hat, danach können die Grafen die Güter nach dem Vertrag für 300 Gulden kaufen.
170 I, U 1791
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 15. Jahrhundert >> 1476-1499 >> 1478
1478 August 22
Ausfertigung, Papier, Siegel unter Papierdecke aufgedrückt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1478 uff sampstach nach unser frauwen tach assumptionis
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Abschrift 18. Jh. Abt. 170 II
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:10 MESZ