Verkens oder Nivelsteins Lehen zu Schleybach, früher Lehengut Schleibach genannt. Die Familie von Verken besaß dieses Lehen seit alter Zeit. Im Jahr 1604 baten die Vormünder des damals minderjährigen von Vercken um Bewilligung, das Lehen Schleibach zu veräußern, damit das mit vielen Schulden belastete Stammhaus Vercken gerettet werden könne. 1624 ward dasselbe an Godart van Gronsfeld genannt Nievelstein verkauft, bei dessen Familie es verblieben; 1749 ward Bertram Mertens, von der Frauenseite abstammend, damit belehnt. Verhandlungen von 1604-1763.
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Verkens oder Nivelsteins Lehen zu Schleybach, früher Lehengut Schleibach genannt. Die Familie von Verken besaß dieses Lehen seit alter Zeit. Im Jahr 1604 baten die Vormünder des damals minderjährigen von Vercken um Bewilligung, das Lehen Schleibach zu veräußern, damit das mit vielen Schulden belastete Stammhaus Vercken gerettet werden könne. 1624 ward dasselbe an Godart van Gronsfeld genannt Nievelstein verkauft, bei dessen Familie es verblieben; 1749 ward Bertram Mertens, von der Frauenseite abstammend, damit belehnt. Verhandlungen von 1604-1763.
AA 0026, 488
296
AA 0026 Jülich, Mannkammerlehen (AA 0026)
Jülich, Mannkammerlehen (AA 0026) >> 10. Mannkammer Wilhelmstein
1604-1763
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.05.2026, 09:46 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.1. Landesarchive (Tektonik)
- 1.1.2. Jülich-Berg (Tektonik)
- 1.1.2.2. Lehen (Tektonik)
- Jülich, Mannkammerlehen A 0026 (Bestand)
- 10. Mannkammer Wilhelmstein (Gliederung)
Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International