3/5 [fol. 319ff.]: 1658 Aug. 5 (Senatsprotokoll)
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UAT 3/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XXIV
Enthält: Anwesend: Rektor Lauterbach, Wagner, Raith, Wurmser, Hafenreffer, Pregitzer; 1.) Bewilligte Interzession des Schweickhart und [Leonhard] Waltersberger an den Landhauptmann in Schlesien wegen Schulden des [Studenten Christian] Vincents. [UAT 3/5, Bl. 319]; 2.) Bewilligter Antrag der Herren Matthaeus Zöbelin und Martin Mawrer um Einlage einer Bürgschaft für letzteren bei der fürstl. Kanzlei. [UAT 3/5, Bl. 319]; 3.) Antwort an den Hz Sylvius Nimrod wegen Caspar Heinrich v. Posodofski. [UAT 3/5, Bl. 319']; 4.) Benachrichtigung der Bittsteller [Martin] Kieffer, [Johann Jacob] Tillius (Anm. 1) und [Reinhold] Bluem von ihrem Strafnachlass. [UAT 3/5, Bl. 319']; 5.) Bestrafung in Sachen Händel zwischen Stipendiaten des Collegium illustre und Externen: Mag. [Johann Jacob] Bueb (Anm. 2), [Ludwig Adolf] Seip, Matthias Pauli. [UAT 3/5, Bl. 319']; 6.) Abgelehntes Gesuch wegen Zehentnachlass zu Sindelfingen. [UAT 3/5, Bl. 319']; 7.) Antrag des neuen Meiers zu Wolfenhausen auf Kapitalvorschuss. [UAT 3/5, Bl. 319']; 8.) Bewilligter Zinsnachlass für Dr. Burchardt Bardili. [UAT 3/5, Bl. 320]; 9.) Anfrage des Syndikus wegen des [Liz. Johann Ulrich] Pregitzer Hauszinses. [UAT 3/5, Bl. 320]; Anm. 1: Vgl. Zu Tillius vgl. UAT 3/5,234f.]. Anm. 2: Vgl. Zu Bueb vgl. UAT 3/5,227'.
Akte
Acta Senatus, Bd. XXIV
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:42 MEZ
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