U 21 V, Nr. 235 (Benutzungsort: Magdeburg)
Rep. U 21 IV Wahrburg 40
U 21 V (Benutzungsort: Magdeburg) Familien der Altmark
Familien der Altmark
1707 März 5
Urkunden
Inhalt: König Friedrich in Preußen bestätigt den inserierten Vergleich von 1707 Jan. 25., worin die drei jüngeren Brüder Goldbeck (George Heinrich, Friedrich u. Joachim Christoff) dem ältesten (Caspar Christian) ihre Anteile an den von ihrem Vater (Johann Goldbeck, sächs. Holz- und Zollinspektor zu Sandau) ererbten aufge-führten Pächten in den folgenden Orten (unter namentlicher Aufführung der Siedler) für eine Summe von 750 Talern auf 20 Jahre verpfänden: Wahrburg (Peter Seyke, Frantz Holtze, Hanns Lemme, Joachim Hintze, Thomas Osterburg, Joachim Schultze, Hanns Hintze, Zwin Lemmen, Joachim Osterburg, Zwin Kersten), Groß Schwechten, Möllenbeck (Stoffel Schulze, Andreas Nohle), Bellingen (Joachim Arends, Claus Schultze), Belkau (Valentin Nahrstedt), Steinfeld (Joachim Mauer, Christian Schultze, Jacob Schultze, Clauß Reckling, Clauß Schulze, Joachim Neumann), Klein Ballerstedt (Paul Laubach, Jacob Krauße, Jacob Schröder, Joachim Schild, Jacob Bihne, Paul Scheidel), Döbbelin (Peter Bühne-mann), Uenglingen (Clauß Kersten, Hans Eichstädt) und Tangermünde (Bürger-meister Beichaus Erben, Joachim Blumes Erben).
Ort: Kölln a.d. Spree
Ort: Kölln a.d. Spree
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:25 MESZ