Der Tischler Peter Matthiesen verkauft seine beiden Häuser, die zwischen den Grundstücken des Fritz Lorenzen und des Johann Friedrich Hoeck liegen, mit allen Nebengebäuden, Inventar und den Ländereien, so wie er sie seit dem 30.4.1803 besessen hat, an seinen ältesten Sohn August Joachim Matthiesen für 616 Reichstaler 32 Schilling Courant oder 986 Reichsbanktaler 64 Schilling und die Abnahme
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Der Tischler Peter Matthiesen verkauft seine beiden Häuser, die zwischen den Grundstücken des Fritz Lorenzen und des Johann Friedrich Hoeck liegen, mit allen Nebengebäuden, Inventar und den Ländereien, so wie er sie seit dem 30.4.1803 besessen hat, an seinen ältesten Sohn August Joachim Matthiesen für 616 Reichstaler 32 Schilling Courant oder 986 Reichsbanktaler 64 Schilling und die Abnahme
LASH, Abt. 167.7 Nr. 377
Abt. 167.7 Amt Flensburg: Justizangelegenheiten Glücksburger Lehen, Munkbrarupharde, Flecken Glücksburg
Abt. 167.7 Amt Flensburg: Justizangelegenheiten Glücksburger Lehen, Munkbrarupharde, Flecken Glücksburg >> Inhalt
1841
Enthält auch: Die Witwe des Maurermeisters und Ältermanns Hans Carstensen, Frau Louise Sophia Friederica Castesen verkauft ihre beiden Häuser, die zwischen denen der Frau Obristin von Fues und der Frau Pastorin Fries liegen, an ihre älteste Tochter Carolina Sophia Castesen und deren Bräutigam, den Tischler Peter Matthiesen für 1125 Reichstaler Schleswig-Holsteinischer Courant und die Abnahme
Verzeichnung
1803, 1841
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:56 MEZ