Eingaben vor allem in Kriminalsachen (Reskripte vor allem an die Ordensregierung zu Sonnenburg)
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I. HA GR, Rep. 31, Nr. 503
I. HA GR, Rep. 31, Fasz. 17 b (Paket 10282)
I. HA GR, Rep. 31 Johanniterorden zu Sonnenburg
Johanniterorden zu Sonnenburg >> 01 Ballei >> 01.04 Ordensregierung >> 01.04.03 Jurisdiktion >> 01.04.03.04 Strafsachen
1703 - 1720
Enthält v. a.:
- Vollstreckung des Urteils gegen Anne Jahn und Christian Baudach wegen Ehebruchs, 1703
- Beschleunigung eines Berichts der Ordensregierung zu Sonnenburg nach Gesuch des Paul Köthe, 1709
- Begnadigung des nach Ehebruch des Landes verwiesenen Adam Laden aus Limmritz sowie der Anna Schnur, 1710
- Bestätigung des Urteils der Ordensregierung zu Sonnenburg gegen Sabine Peter wegen Ehebruchs, 1711
- Moderierung (Minderung) der Gerichtskosten für die Supplikanten Christoph und Hans Roht durch die Ordensregierung zu Sonnenburg, 1712
- Bestätigung des Urteils der Ordensregierung zu Sonnenburg gegen Sophia Stoffregen und Martin Beyersdorf wegen Ehebruchs, 1712
- Bestätigung des Urteils der Ordensregierung zu Sonnenburg gegen Martin Sorge und Elisabeth Hildebrand wegen Ehebruchs, 1712
- Bestätigung des Urteils gegen Eva Katharina, Ehefrau eines Soldaten "sonsten aber eine gebohrne Türkin" (Name oder Nationalität?) wegen mehrmaliger Kindstaufe, 1713
- Durchsetzung eines Urteils gegen die Untertanen zu Buchholz des Georg Friedrich von Winning, 1713
- Bestätigung des Urteils der Ordensregierung zu Sonnenburg gegen den Bürger und Brauer zu Sonnenburg Michael Weimann und Elisabeth Jähnsch wegen Ehebruchs, 1713
- Begnadigung des landesverwiesenen Christoph Rothschuh mit Rücksicht auf Ehefrau und Kinder, 1713
- Vollstreckung des Urteils gegen Johann Georg Bruntzel wegen Diebstahls und Christian Witte wegen Brandstiftung, 1714
- Umwandlung der wegen Ehebruchs gegen den Lustgärtner Paul Köthen verhängten öffentlichen Kirchenbuße in eine Geldstrafe zugunsten des Kirchenbaus zu Charlottenburg, 1714
- Beendigung der Untersuchung wegen der Dispensation (Enthebung) Georg Linders, 1716
- Gefangennahme der Anna Elisabeth Gerhard durch den Krüger zu Marxdorf, 1716 - 1717
- Bestätigung des Urteils der Ordensregierung zu Sonnenburg gegen Katharina Stoffregen und Martin Sorge, Kossät zu Zäckerick, wegen Ehebruchs, 1716
- Recht der Ordensregierung zu Sonnenburg auf Bestätigung der in Zielenzig verhängten peinlichen Urteile (Körperstrafen) vor Vollstreckung, 1717
- Appellationssache im Verfahren gegen Johann Kabusch, Jäger zu Schönow, wegen Straßenraubs, 1717
- Bestätigung des Urteils gegen die die Magd Elisabeth Sidow wegen Brandstiftung, 1718
- Verschärfung des Urteils gegen Martin Petsch wegen bewaffneten Überfalls und Raubs, 1718
- Restitutio famae (Restitution der bürgerlichen Rechte) für die des Diebstahls beschuldigte Witwe Gerhard (gehört zur Sache der Anna Elisabeth Gerhard), 1718
- Beschleunigung einer Nachlasssache auf Supplik (Gesuch) des Invaliden Christoph Burden, 1719
- Beschleunigung der Klagesache des Martin Dobbercken auf dem Großen Kietz zu Sonnenburg wegen Besitzansprüchen, 1720.
- Vollstreckung des Urteils gegen Anne Jahn und Christian Baudach wegen Ehebruchs, 1703
- Beschleunigung eines Berichts der Ordensregierung zu Sonnenburg nach Gesuch des Paul Köthe, 1709
- Begnadigung des nach Ehebruch des Landes verwiesenen Adam Laden aus Limmritz sowie der Anna Schnur, 1710
- Bestätigung des Urteils der Ordensregierung zu Sonnenburg gegen Sabine Peter wegen Ehebruchs, 1711
- Moderierung (Minderung) der Gerichtskosten für die Supplikanten Christoph und Hans Roht durch die Ordensregierung zu Sonnenburg, 1712
- Bestätigung des Urteils der Ordensregierung zu Sonnenburg gegen Sophia Stoffregen und Martin Beyersdorf wegen Ehebruchs, 1712
- Bestätigung des Urteils der Ordensregierung zu Sonnenburg gegen Martin Sorge und Elisabeth Hildebrand wegen Ehebruchs, 1712
- Bestätigung des Urteils gegen Eva Katharina, Ehefrau eines Soldaten "sonsten aber eine gebohrne Türkin" (Name oder Nationalität?) wegen mehrmaliger Kindstaufe, 1713
- Durchsetzung eines Urteils gegen die Untertanen zu Buchholz des Georg Friedrich von Winning, 1713
- Bestätigung des Urteils der Ordensregierung zu Sonnenburg gegen den Bürger und Brauer zu Sonnenburg Michael Weimann und Elisabeth Jähnsch wegen Ehebruchs, 1713
- Begnadigung des landesverwiesenen Christoph Rothschuh mit Rücksicht auf Ehefrau und Kinder, 1713
- Vollstreckung des Urteils gegen Johann Georg Bruntzel wegen Diebstahls und Christian Witte wegen Brandstiftung, 1714
- Umwandlung der wegen Ehebruchs gegen den Lustgärtner Paul Köthen verhängten öffentlichen Kirchenbuße in eine Geldstrafe zugunsten des Kirchenbaus zu Charlottenburg, 1714
- Beendigung der Untersuchung wegen der Dispensation (Enthebung) Georg Linders, 1716
- Gefangennahme der Anna Elisabeth Gerhard durch den Krüger zu Marxdorf, 1716 - 1717
- Bestätigung des Urteils der Ordensregierung zu Sonnenburg gegen Katharina Stoffregen und Martin Sorge, Kossät zu Zäckerick, wegen Ehebruchs, 1716
- Recht der Ordensregierung zu Sonnenburg auf Bestätigung der in Zielenzig verhängten peinlichen Urteile (Körperstrafen) vor Vollstreckung, 1717
- Appellationssache im Verfahren gegen Johann Kabusch, Jäger zu Schönow, wegen Straßenraubs, 1717
- Bestätigung des Urteils gegen die die Magd Elisabeth Sidow wegen Brandstiftung, 1718
- Verschärfung des Urteils gegen Martin Petsch wegen bewaffneten Überfalls und Raubs, 1718
- Restitutio famae (Restitution der bürgerlichen Rechte) für die des Diebstahls beschuldigte Witwe Gerhard (gehört zur Sache der Anna Elisabeth Gerhard), 1718
- Beschleunigung einer Nachlasssache auf Supplik (Gesuch) des Invaliden Christoph Burden, 1719
- Beschleunigung der Klagesache des Martin Dobbercken auf dem Großen Kietz zu Sonnenburg wegen Besitzansprüchen, 1720.
5 cm
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:33 MESZ
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