Kanzelstiftung und Errichtung der Holzschuherischen Empore in St. Egidien
Vollständigen Titel anzeigen
E 49/II Nr. 617
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
1713 - 1718
Enthält:
1718: Kopie der Kostenrechnung für die Kanzel in St. Egidien und die Holzschuherische Empore (siehe Nr.610). Kanzel: 1133 fl 35 Kr. Empore: 224 fl 53 Kr. Gesamt: 1358 fl 28 Kr.
Beschlüsse der Familie 1713 bis 1718.
Briefwechsel mit dem Kirchenamt, Ratsverlässe in Kopie.
Ein undatiertes Originalschreiben von (Gottlieb) Trost, der nach Rücksprache mit den Künstlern die Gesamtkosten für die Kanzel auf 1000 fl schätzt.
Dabei eine lavierte Tuschzeichnung der Kanzel im architektonischen Zusammenhang, dahinter die Emporenbrüstung, darüber ein bekröntes Holzschuherwappen mit Draperie. Die Zeichnung ist sauber ausgeführt und eine Rahmung lässt den Schluss zu, sie sei als Vorzeichnung für einen Stich gefertigt worden (Autor: Trost?).
Dabei:
"Neues Denk- und Dank-Mahl (...)" Einweihungsschrift von Pfarrer Bernhard Walther Marperger, Nbg. 1718. Frontispiz: Egidienkirche von außen (I.C.Reiff nach P(aul) Decker). Darin Stich (Künstler: wie vor) mit Innenansicht nach Osten.
1718: Kopie der Kostenrechnung für die Kanzel in St. Egidien und die Holzschuherische Empore (siehe Nr.610). Kanzel: 1133 fl 35 Kr. Empore: 224 fl 53 Kr. Gesamt: 1358 fl 28 Kr.
Beschlüsse der Familie 1713 bis 1718.
Briefwechsel mit dem Kirchenamt, Ratsverlässe in Kopie.
Ein undatiertes Originalschreiben von (Gottlieb) Trost, der nach Rücksprache mit den Künstlern die Gesamtkosten für die Kanzel auf 1000 fl schätzt.
Dabei eine lavierte Tuschzeichnung der Kanzel im architektonischen Zusammenhang, dahinter die Emporenbrüstung, darüber ein bekröntes Holzschuherwappen mit Draperie. Die Zeichnung ist sauber ausgeführt und eine Rahmung lässt den Schluss zu, sie sei als Vorzeichnung für einen Stich gefertigt worden (Autor: Trost?).
Dabei:
"Neues Denk- und Dank-Mahl (...)" Einweihungsschrift von Pfarrer Bernhard Walther Marperger, Nbg. 1718. Frontispiz: Egidienkirche von außen (I.C.Reiff nach P(aul) Decker). Darin Stich (Künstler: wie vor) mit Innenansicht nach Osten.
Archivale
Indexbegriff Person: Bromig, Johann Leonhard
Indexbegriff Person: Brutscher, Hans
Indexbegriff Person: Decker, Paul
Indexbegriff Person: Herbst, Thomas
Indexbegriff Person: Heß, Rupprecht
Indexbegriff Person: Koch, Leonhard
Indexbegriff Person: Kraus, Egidius
Indexbegriff Person: Marberger, Bernhard Walther
Indexbegriff Person: Reiff, I. C.
Indexbegriff Person: Trost, Gottlieb
Indexbegriff Person: Walther, Johann Jacob
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Totengedenken
Indexbegriff Person: Brutscher, Hans
Indexbegriff Person: Decker, Paul
Indexbegriff Person: Herbst, Thomas
Indexbegriff Person: Heß, Rupprecht
Indexbegriff Person: Koch, Leonhard
Indexbegriff Person: Kraus, Egidius
Indexbegriff Person: Marberger, Bernhard Walther
Indexbegriff Person: Reiff, I. C.
Indexbegriff Person: Trost, Gottlieb
Indexbegriff Person: Walther, Johann Jacob
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Totengedenken
St. Egidien
St. Egidien Empore der Holzschuher
St. Egidien Kanzel
Kanzelstiftung
Empore
Kopie
Rechnung
Gesamtkosten
Familienbeschluss
Kirchenamt
Ratsverlass
Architekt
Tuschzeichnung
Zeichnung
Holzschuherwappen
Druck
Einweihungsschrift
Pfarrer
Kupferstich
Wappen, Holzschuher
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ