Geheime Räte zu Hannover betr. Bremen-Verden (Bestand)
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NLA ST, Rep. 31
Nds. Landesarchiv, Abt. Stade (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche und kommunale Bestände >> 1.1 Akten >> 1.1.2 Kurfürstliche bzw. königliche Landdrostei, preußische bzw. niedersächsische (Bezirks-) Regierung Stade und Mittelinstanzen (bis 1978)
1160-1863
Bestandsgeschichte: Rep. 31 enthält die Akten der Geheimen Räte zu Hannover betreffend die Herzogtümer Bremen und Verden mit Ausnahme der auswärtigen Angelegenheiten, die in der vernichteten Des. Hann. 9 B, Herzogtum Bremen - Verden, lagen. Doch sind hier in Tit.40, Traktate, auch einige auswärtige Verhandlungen enthalten. Der Bestand war wohl schon Anfang des 19.Jahrunderts im Anschluss an früher Celle Br.Arch. 130 (jetzt Stade Rep. 30) bei II Celle als Celle Br.131 eingeordnet worden, vermutlich auch mit Rücksicht auf die damals darin enthaltenen Akten aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Provenienzmäßig würde man den Bestand eher bei III. Hannover erwarten. Dorthin ist er auch im Jahre 1955 überführt worden.
Die zahlreichen eingestreuten Originalakten aus erzbischöflich bremischer und schwedischer Zeit sind zu Stade Rep. 5 b und Rep. 5 a zurückgebracht worden. Sie waren bereits im 18.Jahrhundert von den Geheimen Räten aus dem Regierungsarchiv zu Stade angefordert und nicht wieder zurückgesandt worden. Darunter befinden sich die bei Stade Rep. 5 a bisher sehr vermißten acht Convolute Westfälischer Friedenstraktaten mit den alten schwedischen Signaturen F fol. 240. Abschriften und Auszüge, die erst im 18.Jahrhundert angefertigt waren, sowie andere Provenienzen des 16. und 17. Jahrhunderts (z.B. schwedischer Resident in Hamburg) sind hier belassen worden. An Karten sind nur solche großen Formats an die Kartensammlung gegeben worden. Hinzugekommen sind ein paar Irrläufer aus Stade Rep.30. Prozeßakten von der Mitte des 19. Jahrhunderts, die verkehrterweise als Zugänge hier hineingestopft waren, sollen nach Rückkehr der noch ausgelagerten zugehörigen Designationen mit diesen vereinigt werden; vorläufig sind sie unter Kennzeichnung der Herkunft noch im Findbuch eingetragen.
Bestandsgeschichte: Vereinzelte Akten der Regierung Stade, die schon zur Zeit ihrer Entstehung im 18.Jahrhundert nach Hannover gelangt und hier eingeordnet und zum Teil weitergeführt waren, sind unter Kennzeichnung der Herkunft hierbelassen, da sie in den 1885 angelegten Stader Behördenrepertorien, auf denen die heutige Ordnung aufgebaut ist, doch nicht verzeichnet sind und hier mit sachlich zusammengehörigen Vorgängen vereinigt bleiben, deren Trennung ein Nachteil für die Benutzung gewesen wäre. Für die erste Hälfte des 18.Jahrhunderts ist Rep. 31 mitunter ergiebiger als Rep. 80 Stade.
Hannover, im September 1951
gez. Weise
Da die Akten dieses Bestandes ihrer Provenienz nach keinesfalls in die Archivabteilung "Celle Br." gehören - wo man sie, wie oben dargelegt, offenbar nur behelfsmäßig angehängt hatte, als es noch keine Archivabteilung "Hannover" gab - ist der Bestand im Jahre 1955 in die Archivabteilung Hannover überführt worden, und zwar, um die Umsignierung zu vereinfachen bzw. ältere Zitate leichter identifizieren zu können, mit der gleichen Ordnungsnummer "131" (also als Hann.131. Der früher unter dieser Nummer geführte Bestand "Akten des Landrabbinats Hannover" heißt jetzt Hann. 131 a).
An sich gehört der Bestand seiner Entstehung und seinem Betreff nach zu den Akten der Geheimen Räte betreffend, die innere Landesverwaltung Hann. 93, wo in Abschnitt "Bremische Expedition" ein kleiner alphabetischer Rest steckt. Doch wurde aus den oben angeführten Gründen auf eine Verschmelzung der beiden äußerst ungleichen Teile verzichtet und lediglich eine Verweisung vorgenommen.
Hannover, im April 1955
gez. Schnath
Anmerkung:
Die Bestandsbezeichnungen Hann. 131 bzw. 131a galten nur bis zur Abgabe des heutigen Stader Archivbestandes Rep. 31. Im Hauptstaatsarchiv Abteilung Hannover des Niedersächsischen Landesarchivs) wird der Bestand 'Landrabbinat Hannover' jetzt wieder unter der alten Signatur Hann. 131 geführt.
gez. Watolla (April 1984)
Bestandsgeschichte: Bei der Neusignierung mit fortlaufenden Nummern wurden einige nicht vergeben, da die entsprechenden Akten bereits anderen Beständen zugeordnet worden waren:
Nr. 271 -> Rep. 70 Nr. 2385, 2386;
Nr. 272 -> Rep. 70 Nr. 462;
Nr. 362 -> mit Nr. 361 zusammengelegt;
Nr. 386 -> Rep. 5a Nr. 2640;
Nr. 387 -> Rep. 5a; Nr. 2588;
Nr. 435 -> laut Findbuch kassiert;
Bestandsgeschichte: Einige Akten sind schon vor Erstellung des maschinenschriftlichen Findbuchs anderen Beständen zugeordnet worden, teilweise wurden Vermerke über den Verbleib notiert:
- Tit. 1 Nr. 1-9: "Nr. 1-9 zu Stade Br. A. 5a & 5b 1715, Nachr. s. Nr. 44"
[handschriftlicher Nachtrag: Nr. 2 wurde zu Tit 12a Nr. 4];
- Tit. 1 Nr. 45, 46, 47 nicht vergeben, Nr. 46 siehe Rep. 5a Nr. 3110;
- Tit. 1 Nr. 49, 50 nicht vergeben;
- Tit. 16a Nr. 13 nicht vergeben, siehe Rep. 5a Nr. 4200;
- Tit. 17 Nr. 13 wurde mit Nr. 10 zusammengelegt;
- Tit. 20 Nr. 1 zu Rep. 5a Nr. 3790;
- Tit. 21 Nr. 9-11 nicht vergeben;
- Tit. 30 Nr. 2 zu Rep 5a;
- Tit. 32 Nr. 11-13 nicht vergeben;
- Tit. 35 Nr. 18 teilweise zu Rep 4a (?) und Rep. 5a Nr. 540;
- Tit. 36 e Nr. 4, Nr 40 und Nr. 132 nicht vergeben;
- Tit. 39 Nr. 3 zu Rep. 72/172 Verden Nr. 2764 (Nr. 3 anschließend neu vergeben);
- Tit. 43 Nr. 1a zu Rep. 5a Nr. 2426.
Stade, August 2021, von Bargen
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: nein
teilweise verzeichnet
Zusatzinformationen: Alte Bestandsbezeichnungen:
Celle Br. Arch. 131 (Hannover)
Hann. 131 (Hannover)
Die zahlreichen eingestreuten Originalakten aus erzbischöflich bremischer und schwedischer Zeit sind zu Stade Rep. 5 b und Rep. 5 a zurückgebracht worden. Sie waren bereits im 18.Jahrhundert von den Geheimen Räten aus dem Regierungsarchiv zu Stade angefordert und nicht wieder zurückgesandt worden. Darunter befinden sich die bei Stade Rep. 5 a bisher sehr vermißten acht Convolute Westfälischer Friedenstraktaten mit den alten schwedischen Signaturen F fol. 240. Abschriften und Auszüge, die erst im 18.Jahrhundert angefertigt waren, sowie andere Provenienzen des 16. und 17. Jahrhunderts (z.B. schwedischer Resident in Hamburg) sind hier belassen worden. An Karten sind nur solche großen Formats an die Kartensammlung gegeben worden. Hinzugekommen sind ein paar Irrläufer aus Stade Rep.30. Prozeßakten von der Mitte des 19. Jahrhunderts, die verkehrterweise als Zugänge hier hineingestopft waren, sollen nach Rückkehr der noch ausgelagerten zugehörigen Designationen mit diesen vereinigt werden; vorläufig sind sie unter Kennzeichnung der Herkunft noch im Findbuch eingetragen.
Bestandsgeschichte: Vereinzelte Akten der Regierung Stade, die schon zur Zeit ihrer Entstehung im 18.Jahrhundert nach Hannover gelangt und hier eingeordnet und zum Teil weitergeführt waren, sind unter Kennzeichnung der Herkunft hierbelassen, da sie in den 1885 angelegten Stader Behördenrepertorien, auf denen die heutige Ordnung aufgebaut ist, doch nicht verzeichnet sind und hier mit sachlich zusammengehörigen Vorgängen vereinigt bleiben, deren Trennung ein Nachteil für die Benutzung gewesen wäre. Für die erste Hälfte des 18.Jahrhunderts ist Rep. 31 mitunter ergiebiger als Rep. 80 Stade.
Hannover, im September 1951
gez. Weise
Da die Akten dieses Bestandes ihrer Provenienz nach keinesfalls in die Archivabteilung "Celle Br." gehören - wo man sie, wie oben dargelegt, offenbar nur behelfsmäßig angehängt hatte, als es noch keine Archivabteilung "Hannover" gab - ist der Bestand im Jahre 1955 in die Archivabteilung Hannover überführt worden, und zwar, um die Umsignierung zu vereinfachen bzw. ältere Zitate leichter identifizieren zu können, mit der gleichen Ordnungsnummer "131" (also als Hann.131. Der früher unter dieser Nummer geführte Bestand "Akten des Landrabbinats Hannover" heißt jetzt Hann. 131 a).
An sich gehört der Bestand seiner Entstehung und seinem Betreff nach zu den Akten der Geheimen Räte betreffend, die innere Landesverwaltung Hann. 93, wo in Abschnitt "Bremische Expedition" ein kleiner alphabetischer Rest steckt. Doch wurde aus den oben angeführten Gründen auf eine Verschmelzung der beiden äußerst ungleichen Teile verzichtet und lediglich eine Verweisung vorgenommen.
Hannover, im April 1955
gez. Schnath
Anmerkung:
Die Bestandsbezeichnungen Hann. 131 bzw. 131a galten nur bis zur Abgabe des heutigen Stader Archivbestandes Rep. 31. Im Hauptstaatsarchiv Abteilung Hannover des Niedersächsischen Landesarchivs) wird der Bestand 'Landrabbinat Hannover' jetzt wieder unter der alten Signatur Hann. 131 geführt.
gez. Watolla (April 1984)
Bestandsgeschichte: Bei der Neusignierung mit fortlaufenden Nummern wurden einige nicht vergeben, da die entsprechenden Akten bereits anderen Beständen zugeordnet worden waren:
Nr. 271 -> Rep. 70 Nr. 2385, 2386;
Nr. 272 -> Rep. 70 Nr. 462;
Nr. 362 -> mit Nr. 361 zusammengelegt;
Nr. 386 -> Rep. 5a Nr. 2640;
Nr. 387 -> Rep. 5a; Nr. 2588;
Nr. 435 -> laut Findbuch kassiert;
Bestandsgeschichte: Einige Akten sind schon vor Erstellung des maschinenschriftlichen Findbuchs anderen Beständen zugeordnet worden, teilweise wurden Vermerke über den Verbleib notiert:
- Tit. 1 Nr. 1-9: "Nr. 1-9 zu Stade Br. A. 5a & 5b 1715, Nachr. s. Nr. 44"
[handschriftlicher Nachtrag: Nr. 2 wurde zu Tit 12a Nr. 4];
- Tit. 1 Nr. 45, 46, 47 nicht vergeben, Nr. 46 siehe Rep. 5a Nr. 3110;
- Tit. 1 Nr. 49, 50 nicht vergeben;
- Tit. 16a Nr. 13 nicht vergeben, siehe Rep. 5a Nr. 4200;
- Tit. 17 Nr. 13 wurde mit Nr. 10 zusammengelegt;
- Tit. 20 Nr. 1 zu Rep. 5a Nr. 3790;
- Tit. 21 Nr. 9-11 nicht vergeben;
- Tit. 30 Nr. 2 zu Rep 5a;
- Tit. 32 Nr. 11-13 nicht vergeben;
- Tit. 35 Nr. 18 teilweise zu Rep 4a (?) und Rep. 5a Nr. 540;
- Tit. 36 e Nr. 4, Nr 40 und Nr. 132 nicht vergeben;
- Tit. 39 Nr. 3 zu Rep. 72/172 Verden Nr. 2764 (Nr. 3 anschließend neu vergeben);
- Tit. 43 Nr. 1a zu Rep. 5a Nr. 2426.
Stade, August 2021, von Bargen
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: nein
teilweise verzeichnet
Zusatzinformationen: Alte Bestandsbezeichnungen:
Celle Br. Arch. 131 (Hannover)
Hann. 131 (Hannover)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ