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Der Dekan Konrad und der gesamte Konvent zu Fulda bekunden eine
Urkunde für Johann von den Gutleuten zu Fulda, dem für seine Lebtage
jährlich 10 V...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1381-1390
1389 Oktober 21
Ausfertigung, Pergament, Siegel ab und verloren
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Anno domini millesimo Trentesimo octagesimo nono ipso die undecium milium virginium
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Dekan Konrad und der gesamte Konvent zu Fulda bekunden eine Urkunde für Johann von den Gutleuten zu Fulda, dem für seine Lebtage jährlich 10 Viertel Roggen Fuldischen Maßes jährlich zu Walpurgistag [1. Mai] und 10 Viertel Roggen zu Michaelis [29. September] angewiesen werden sollen. Für die Gülte hat Johann 190 Pfund Heller Fulischer Währung bezahlt, die für die Konventskirche verwandt werden sollen. Als Unterpfand werden alle Güter und Gülten eingesetzt, die der Konvent in Maberzell (Maberzelle) besitzt. Nach Johanns Tod sollen zu Fronfasten zwei Seelenmessen für Johann und seine Eltern gelesen, ihre Namen sollen in das Jahrbuch geschrieben und regelmäßig für ihre Seelen gebetet werden. (siehe Abbildungen Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Dekan Konrad
Vermerke (Urkunde): Siegler: Konventssiegel von Fulda
Urkunde aus Bucheinband abgelöst (Repertorium R 59), oberer Teil abgeschnitten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.