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Rechtsstreit zwischen den Gebrüdern Johann und Lorenz Dadenbecher zu Gießen einerseits und Albrecht von Selbach genannt Lohe und Christoffel Hainen zu Herborn andererseits wegen der Dadenbecher Güter zu Neunkirchen im Grund Burbach
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Rechtsstreit zwischen den Gebrüdern Johann und Lorenz Dadenbecher zu Gießen einerseits und Albrecht von Selbach genannt Lohe und Christoffel Hainen zu Herborn andererseits wegen der Dadenbecher Güter zu Neunkirchen im Grund Burbach
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 19. Angelegenheiten des Adels >> 19.9. Familien von Lohe, von Lohe-Selbach, von Schenk
(1498) 1545-1558
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Gerichtliche Anhörungen der sich streitenden Parteien; Bevollmächtigung des Peter Dadenbecher zu Gießen durch dessen Gebrüder Johann und Lorenz Dadenbecher (1545); Gerichtsprotokolle und Suppliken; Abschrift einer Beurkundung des Peter Tilch und dessen Ehefrau Katharina, Hans Tillich (der Kurze) und dessen Ehefrau Gertrud wegen des Dadenbecher Guts zu Neunkirchen im Grund Burbach (1498); Abschrift einer Supplik des Lorenz Dadenbecher an den Landgrafen Philipp zu Hessen (24.03.1558). Korrespondenten u.a.: Peter Dadenbecher (Gießen), Anwalt Servatius Ferber, Lorenz Dadenbecher (Gießen), Amtmann Conrad Heß (Gießen), M. Dionysus Reuchlin, Dr. Groepper, Wilhelm Graf zu Nassau-Dillenburg.
128 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.