Die Gebrüder Hammann und Franz Besserer für sich sowie der Ratsherr Eberhard Krafft und Matthäus Ritter, beide Bürger in Ulm, als Vormünder der unmündigen Kinder ihres verstorbenen Schwagers Sebastian Besserer, vormals Amtmann in Langenau ("Langenaw") [Alb-Donau-Kreis], Heinrich, Sebastian, Ursula, Dorothea, Margarete und Veronika verkaufen dem Ulmer Ratsherren Johann Jakob Schad die folgenden Güter und Einkünfte: - Die von dem Stegbad in Ulm [abgegangen Weinhofberg 7] wöchentlich gefallenden 1 Pfund 1 Schilling und 8 Heller. - Die von dem Krambad in Ulm [abgegangen Bereich Herdbruckerstraße 6] wöchentlich gefallenden 19 Schilling Heller. Davon stehen dem Totengräberamt zu Allerheiligen [abgegangen Bereich Alter Friedhof] bzw. der Familie Krafft wöchentlich 3 Schilling Heller zu. - Die von der Grafschaft Oettingen ("Öttingen") [Lkr. Donau-Ries] zu Lehen rührende Riedmühle bei Langenau, die derzeit Georg Jörg bewirtschaftet. Davon gefallen jährlich 8 Imi Kernen Langenauer Maß, 100 Eier, 2 Enten, 4 Herbsthühner und 1 Fastnachtshuhn sowie bei jedem Besitzerwechsel je 5 Gulden als Abfahrt- und Auffahrtgeld. - 1 Selde in Jungingen [Stadt Ulm], von der jährlich 6 Schilling Heller und 1 Fastnachtshuhn sowie bei einem Besitzerwechsel je 1 Schilling Heller als Abfahrt- und Auffahrtgeld gefallen. - 1 Selde in Jungingen, von der jährlich 1 Pfund und 5 Schilling Heller, 100 Eier und 2 Fastnachtshühner sowie bei einem Besitzerwechsel je 1 Schilling Heller als Abfahrt- und Auffahrtgeld gefallen. Dafür haben sie von dem Käufer 1841 Gulden Ulmer Stadtwährung erhalten. Sie verzichten daher auf alle ihre Rechte an den verkauften Gütern und Gerechtsamen und übernehmen die Gewährleistung für den Verkauf.