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Angelegenheiten der Schule und des Pädagogiums zu Siegen
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 20. Stadt und Amt Siegen >> 20.1. Stadt Siegen (auch Jesuitenkolleg und Amt Siegen)
1597, 1601-1603
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Verfügung der Kanzlei zu Dillenburg auf die Supplik der wegen Nichterscheinens zur Wacht bestraften Studenten Johann von Dordt, Petrus Christianus Danus und Jodocus Malgren von der Schule zu Siegen (26.02.1597); Supplik des Wilhelm Kreußler wegen des Reiffenbergischen Stipendiums (26.05.1601) Berichte des Siegener Rentmeisters Philipp Schomler an den Dillenburger Rat Erasmus Stöver über die Schule zu Siegen (1601-1602); Korrespondenz wegen der Supplik des Rectors und der Professoren der Schule zu Siegen vom 02.12.1601 wegen verweigerten Heizens der Schule durch den Schulökonomen und wegen der Dienstbesoldungen (1601-1603). Korrespondenten u.a.: Wilhelm Kreußler, Rentmeister Philipp Schomler (Siegen), Albrecht Mudersbach (Herborn), Martin Naurath (Dillenburg).
21 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.