Eheberedung zwischen Jakob Schmid und Katharina Müller Jacob, der aus seiner ersten Ehe mit Anna N. drei Kinder (Hans, Margarethe und Endlin) hat, setzt Katharina "für eine rechte, natürliche und leibliche Mutter" ein. Baltus Müller gibt seiner Tochter den halben Teil an seinem Stück Weingarten "im Littel" neben Barbara Zöller und sein Stück Krautgarten neben der alten Hans Hoffmännin gelegen. Falls sie ohne Leibeserben sterben sollte, darf Jakob das Heiratsgut seiner Frau behalten und keine weiteren Anforderungen an Baltus Müller stellen.
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Eheberedung zwischen Jakob Schmid und Katharina Müller Jacob, der aus seiner ersten Ehe mit Anna N. drei Kinder (Hans, Margarethe und Endlin) hat, setzt Katharina "für eine rechte, natürliche und leibliche Mutter" ein. Baltus Müller gibt seiner Tochter den halben Teil an seinem Stück Weingarten "im Littel" neben Barbara Zöller und sein Stück Krautgarten neben der alten Hans Hoffmännin gelegen. Falls sie ohne Leibeserben sterben sollte, darf Jakob das Heiratsgut seiner Frau behalten und keine weiteren Anforderungen an Baltus Müller stellen.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, K-G 20 U 96
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, K-G 20 Stadtarchiv Freudenberg
Stadtarchiv Freudenberg >> I. Urkunden
1567 Dezember 11 ("geschehen am Donnerstag nach Nicolai 1567")
1 Schr.
Urkunden
Aussteller: Baltus Müller, Vater von Katharina Müller
Empfänger: Katharina Müller, Tochter von Baltus Müller
Zeugen: Johann Leykauff, Pfarrer (amtshalber); Jerg Bechtold, Schultheiß (amtshalber); Jörg Blatten von Boxtal (Boxel) (von Seiten des Bräutigams); Hans Khun von Boxtal (Boxel) (von Seiten des Bräutigams); Philipp Dietrich von Dorfprozelten (von Seiten des Bräutigams); Thoma Reiner, Hofmann auf dem Dürrhof (Thurberg) (von Seiten des Bräutigams); Jeronymus Loer (von Seiten des Bräutigams); Hofmann auf dem Ernsthof (Ernst) (von Seiten des Bräutigams); Friedrich Bader (von Seiten des Bräutigams); Philipp Hoffmann (von Seiten des Bräutigams); Baltus Müller, Vater von Katharina Müller (von Seiten der Braut); Hans Meurer von Miltenberg (von Seiten der Braut); Lorenz Großmann, des Rats (von Seiten der Braut); Cuntz Stapf, des Rats (von Seiten der Braut); Hans Hoffmann (von Seiten der Braut); Veit Khun (von Seiten der Braut)
Überlieferungsart: Entwurf
Empfänger: Katharina Müller, Tochter von Baltus Müller
Zeugen: Johann Leykauff, Pfarrer (amtshalber); Jerg Bechtold, Schultheiß (amtshalber); Jörg Blatten von Boxtal (Boxel) (von Seiten des Bräutigams); Hans Khun von Boxtal (Boxel) (von Seiten des Bräutigams); Philipp Dietrich von Dorfprozelten (von Seiten des Bräutigams); Thoma Reiner, Hofmann auf dem Dürrhof (Thurberg) (von Seiten des Bräutigams); Jeronymus Loer (von Seiten des Bräutigams); Hofmann auf dem Ernsthof (Ernst) (von Seiten des Bräutigams); Friedrich Bader (von Seiten des Bräutigams); Philipp Hoffmann (von Seiten des Bräutigams); Baltus Müller, Vater von Katharina Müller (von Seiten der Braut); Hans Meurer von Miltenberg (von Seiten der Braut); Lorenz Großmann, des Rats (von Seiten der Braut); Cuntz Stapf, des Rats (von Seiten der Braut); Hans Hoffmann (von Seiten der Braut); Veit Khun (von Seiten der Braut)
Überlieferungsart: Entwurf
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ