Teile eines sehr umfänglichen Sammelsuriums schon im 18.Jh. durchnummerierter Äktl, Aktenteile und Einzelprodukte unterschiedlichster Betreffe (war Beilage zu Nr. 625, s. dort). Enthält: Mitteilung eines dem Bürgermeister von Salzburg zugegangenen Schreibens aus Venedig betr. die dort und im Friaul ausgebrochene Seuche, 1661. - Mitteilung des Stadthauptmanns über die von Mich. Mayrs Erben für die Inventurvornahme erhaltene Vergütung, 1667. - Bitte des Rupr. Izinger, Bürger zu Salzburg, um Minderung der ihm von Stadtbaumeisterei und Hofkammer für die Reparatur seines durch einen herabstürzenden Felsen beschädigten (Miets-)Hauses in der Gstättengasse ("auf der Gstötten") u.a. auferladenen Kosten, 1668. - Verzeichnis der wegen des zu Salzburg verhafteten und des Landes verwiesenen David Stoisser aus Laufen entstandenen Unkosten, 1674. - Dekret an Johann Portenschlager, ebfl. Kammerdiener u. Hofchirurg, bzgl. der Aussagen im Streit des Joh. B. Hoffer, Chorvikar u. Zeremoniar im Domstift, gegen ihn wegen ärztl. Fehlbehandlung, 1675.
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Teile eines sehr umfänglichen Sammelsuriums schon im 18.Jh. durchnummerierter Äktl, Aktenteile und Einzelprodukte unterschiedlichster Betreffe (war Beilage zu Nr. 625, s. dort). Enthält: Mitteilung eines dem Bürgermeister von Salzburg zugegangenen Schreibens aus Venedig betr. die dort und im Friaul ausgebrochene Seuche, 1661. - Mitteilung des Stadthauptmanns über die von Mich. Mayrs Erben für die Inventurvornahme erhaltene Vergütung, 1667. - Bitte des Rupr. Izinger, Bürger zu Salzburg, um Minderung der ihm von Stadtbaumeisterei und Hofkammer für die Reparatur seines durch einen herabstürzenden Felsen beschädigten (Miets-)Hauses in der Gstättengasse ("auf der Gstötten") u.a. auferladenen Kosten, 1668. - Verzeichnis der wegen des zu Salzburg verhafteten und des Landes verwiesenen David Stoisser aus Laufen entstandenen Unkosten, 1674. - Dekret an Johann Portenschlager, ebfl. Kammerdiener u. Hofchirurg, bzgl. der Aussagen im Streit des Joh. B. Hoffer, Chorvikar u. Zeremoniar im Domstift, gegen ihn wegen ärztl. Fehlbehandlung, 1675.
Erzstift Salzburg Hofrat, BayHStA, Erzstift Salzburg Hofrat 1160
aus: HL Salzburg 459
Erzstift Salzburg Hofrat
Erzstift Salzburg Hofrat >> Streitfälle (insbes. mit Bayern), Bittgesuche u.a. in salzb. Gerichten (ohne Mühldorf) und nichtbayer. Aus- land: >> Stadt Salzburg (mit sbg. Landschaft)
1661 - 1675
Amtsbücher / Akten
ger
Medium: A = Analoges Archivalie
Bemerkungen: Nr. 27, 34, 47, 91
Mayr (s.a. Maier)/ Michael (in Salzburg?)
Izinger, Ruprecht (Bürger zu Salzburg)
Stoisser, David (aus Laufen)
Portenschlager, Johann (ebfl. Kammerdiener u. Hofchirurg in Salzbg.)
Hoffer, Johann Bapt. (Chorvikar u. Zeremoniar im Domstift zu Salzbg.)
Salzburg/ Bürgermeister
Venedig
Friaul (Oberitalien)
Salzburg/ Stadthauptmann
Salzburg
Salzburg/ Hofkammer
Salzburg/ Stadtbaumeisterei
Salzburg/ Gstättengasse (Haus in der -)
Laufen (Lkr. Berchtesgadener Land)/
Salzburg/ erzbfl. Kammerdiener
Salzburg/ Hofchirurg
Salzburg/ Domkapitel+ Chorvikar u. Zeremoniar
Bürgermeister
Seuche (s.a. Epidemie)
Stadthauptmann
Inventuren (s. auch Nachlassinventur)
Inventurkosten (-gebühren)
Hausreparatur
Verhaftung
Landesverweisung
Kammerdiener
Chirurg
Hofchirurg
Chorvikar
Zeremoniar
Fehlbehandlung (ärztl.)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:33 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Erzstift Salzburg Hofrat (Bestand)
- Streitfälle (insbes. mit Bayern), Bittgesuche u.a. in salzb. Gerichten (ohne Mühldorf) und nichtbayer. Aus- land: (Gliederung)
- Stadt Salzburg (mit sbg. Landschaft) (Gliederung)