Verwaltung unter Graf Georg Ludwig von Schwarzenberg, mit seinen in Diensten gehaltenen Oberbeamten, Räten, Konsulenten, Sekretären, Rentmeister, Burgvögte, Instruktionen, Bestallungen, Absetzung ungetreuer und schädlicher Beamten, insbesondere des verschwenderischen Amtmanns Johann Hayden bis zu der Zeit, als die Solms'sche Administration ex capite donationis suecicae dazwischen gekommen und das verderbliche Kriegswesen überhand genommen, so dass der Graf 1642 die Grafschaft und deren Regierung freiwillig abgetreten hat
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Verwaltung unter Graf Georg Ludwig von Schwarzenberg, mit seinen in Diensten gehaltenen Oberbeamten, Räten, Konsulenten, Sekretären, Rentmeister, Burgvögte, Instruktionen, Bestallungen, Absetzung ungetreuer und schädlicher Beamten, insbesondere des verschwenderischen Amtmanns Johann Hayden bis zu der Zeit, als die Solms'sche Administration ex capite donationis suecicae dazwischen gekommen und das verderbliche Kriegswesen überhand genommen, so dass der Graf 1642 die Grafschaft und deren Regierung freiwillig abgetreten hat
Herrschaft Schwarzenberg, Schwarzenberger Archiv 275/7
Herrschaft Schwarzenberg, Schwarzenberger Archiv
Herrschaft Schwarzenberg, Schwarzenberger Archiv >> Herrschaft Schwarzenberg, Schwarzenberger Archiv (Rep. 321.5) >> XV. Verwaltung und Dienstpersonal >> 15.303. Zentralbehörden unter Graf Georg Ludwig von Schwarzenberg
1618 - 1633
Enthält: Verpflichtung des Kanzleiverwalters Sebastian Andreas von Carlstatt (= Karlstadt a./M.?) 1631; Memorial und Resolutiones über notwendige Punkte 1635; Bericht über Verbesserung der Haushaltung 1624; Bestallung des Oberamtmanns Johann Haiden 1617/18/19/24 und des Hieronymus Scaiola 1631; Revers J. C. Oelhafens in Nürnberg als Rat und Advokat 1618; Relation Carl Ränfftls über die Abordnung nach Schwarzenberg zur Aufnehmung der Rechnungen und Prüfung der Haushaltung 1624; Bestallung des Philipp Büchele als Hausvogt 1618; Verzeichnis aller schwarzenbergischen Offiziere, Diener und Dienerinnen zu Schwarzenberg, Kornhöfstadt und Wässerndorf jährlich habender Bestallungen und Besoldungen 1624; Bestallung Johann Heinrich Brennigers als Schultheiß von Scheinfeld 1627; Bestallung des Rentmeisters Leonhard Seyfried 1629; Bestallung des Sebastian Andreas als Kanzleiverwalter 1630; Bericht über den elenden Zustand der Grafschaft 1639 durch den Beamten Georg Bayer; Bestallung des Nicolaus Ring als Amtmann 1632
Schwarzenberger Archiv
Akten
deutsch
Registratursignatur/AZ: Schw. Arch. XV.303.1
Schwarzenberg, Georg Ludwig Graf zu (geb. 1586, gest. 1646)
Heiden, Johann
Solms, von
Andreas, Sebastian
Scaiola, Hieronymus
Oelhafen von Schöllenbach, J. C.
Ränftl, Karl
Büchele, Philipp
Brenniger, Johann Heinrich
Seyfried, Leonhard
Beier, Georg
Ring, Nikolaus
Karlstadt (Lkr. Main-Spessart)?
Nürnberg
Kornhöfstadt (Gde. Scheinfeld, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Wässerndorf (Gde. Seinsheim, Lkr. Kitzingen), Amt
Scheinfeld (Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim), Amt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:52 MESZ
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