Winschuh, Josef (Bestand)
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BArch N 1223
call number: N 1223
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe >> W
1929-1965
Geschichte des Bestandsbildners: MdR (deutsche Staatspartei, 1930-1932)
Lebensdaten
1897 geboren in Gelsenkirchen
Besuch der Oberrealschule in Gelsenkirchen
1915 Kriegsfreiwilliger
1919 Volontär beim Rheinisch-Westfälischen Zementsyndikat, Bochum
1920 Direktionssekretär bei der Press- und Walzwerk AG, Düsseldorf-Reisholz
1922 - 1925 Studium der Nationalökonomie und Geschichte in Köln und Marburg
Promotion zum Dr.rer.pol.
Sozialsekretär beim Thyssen-Konzern
1925 - 1929 Wirtschaftsredakteur der "Kölnischen Zeitung"
1929 - 1933 Mitarbeiter der Vereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Berlin
1930 - 1932 Reichstagsabgeordneter der Deutschen Staatspartei
1933 Vertreter der Vossischen Zeitung für Rheinland-Westfalen
1934 Heirat mit Liselotte geb. Marx
1934 - 1945 Chef der Wirtschaftredaktion der "Deutschen Allgemeinen Zeitung"
1949 Mitbegründung der "Arbeitsgemeinschaft selbständiger Unternehmer" in Wiesbaden
Mitglied in zahlreichen Wirtschaftsverbänden und Aufsichtsräten (langjähriger Vorsitzender des Verbandes der Pfälzischen Industrie)
Zahlreiche Publikationen zu Fragen der Wirtschafts- und Sozialpolitik
1970 gestorben
Bestandsbeschreibung: Materialsammlungen, Veröffentlichungen und Korrespondenzen, vorwiegend zur Nachkriegstätigkeit als Vorsitzender der Vereinigung pfälzischer Arbeitgeberverbände und für den Verband der pfälzischen Industrie. (Stand: 1977) - Besondere Benutzungsbedingungen -
Inhaltliche Charakterisierung: Vorbemerkung
Die erhalten gebliebenen Materialien aus der politischen, wirtschaftspolitischen und publizistischen Tätigkeit von Josef Winschuh wurden in den Jahren 1972 und 1977 von Frau Lilo Winschuh dem Bundesarchiv übergeben.
Der Nachlass dokumentiert im wesentlichen die Nachkriegstätigkeit Winschuhs, seine Mitarbeit in zahlreichen Institutionen und Verbänden aus Wirtschaft und Politik. Besonders zu erwähnen sind hier seine Arbeit als langjähriger Vorsitzender des Verbandes der Pfälzischen Industrie, aber auch die gestaltende Mitarbeit in Instutitionen wie der Arbeitsgemeinschaft selbständiger Unternehmer und dem Deutschen Industrieinstitut. Der besondere Einsatz Winschuhs im Bereich der Wirtschaftspolitik galt der Schaffung eines "freiheitlichen Unternehmertums". Dies und seine sozialpolitischen Bestrebungen haben ihren Niederschlag auch in zahlreichen Publikationen gefunden, die beim Nachlass belassen oder in die Bibliothek des Bundesarchivs übernommen wurden.
Die politische Tätigkeit Winschuhs in der Weimarer Republik, wie z.B. als Reichstagsabgeordneter der Deutschen Staatspartei 1930 - 1932, ist im wesentlichen durch seine Publikationen und zahlreiche Presseausschnitte überliefert. Sachakten und Korrespondenzen aus dieser Zeit sind bedauerlicherweise nicht erhalten geblieben.
Die innere Ordnung der Bestände sowie die Bildung sauberer Serien sind der endgültigen Bearbeitung der Papiere vorbehalten.
Koblenz, 1978
Erschließungszustand: 1.5 lfdm sind unbearbeitet
Zitierweise: BArch N 1223/...
Lebensdaten
1897 geboren in Gelsenkirchen
Besuch der Oberrealschule in Gelsenkirchen
1915 Kriegsfreiwilliger
1919 Volontär beim Rheinisch-Westfälischen Zementsyndikat, Bochum
1920 Direktionssekretär bei der Press- und Walzwerk AG, Düsseldorf-Reisholz
1922 - 1925 Studium der Nationalökonomie und Geschichte in Köln und Marburg
Promotion zum Dr.rer.pol.
Sozialsekretär beim Thyssen-Konzern
1925 - 1929 Wirtschaftsredakteur der "Kölnischen Zeitung"
1929 - 1933 Mitarbeiter der Vereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Berlin
1930 - 1932 Reichstagsabgeordneter der Deutschen Staatspartei
1933 Vertreter der Vossischen Zeitung für Rheinland-Westfalen
1934 Heirat mit Liselotte geb. Marx
1934 - 1945 Chef der Wirtschaftredaktion der "Deutschen Allgemeinen Zeitung"
1949 Mitbegründung der "Arbeitsgemeinschaft selbständiger Unternehmer" in Wiesbaden
Mitglied in zahlreichen Wirtschaftsverbänden und Aufsichtsräten (langjähriger Vorsitzender des Verbandes der Pfälzischen Industrie)
Zahlreiche Publikationen zu Fragen der Wirtschafts- und Sozialpolitik
1970 gestorben
Bestandsbeschreibung: Materialsammlungen, Veröffentlichungen und Korrespondenzen, vorwiegend zur Nachkriegstätigkeit als Vorsitzender der Vereinigung pfälzischer Arbeitgeberverbände und für den Verband der pfälzischen Industrie. (Stand: 1977) - Besondere Benutzungsbedingungen -
Inhaltliche Charakterisierung: Vorbemerkung
Die erhalten gebliebenen Materialien aus der politischen, wirtschaftspolitischen und publizistischen Tätigkeit von Josef Winschuh wurden in den Jahren 1972 und 1977 von Frau Lilo Winschuh dem Bundesarchiv übergeben.
Der Nachlass dokumentiert im wesentlichen die Nachkriegstätigkeit Winschuhs, seine Mitarbeit in zahlreichen Institutionen und Verbänden aus Wirtschaft und Politik. Besonders zu erwähnen sind hier seine Arbeit als langjähriger Vorsitzender des Verbandes der Pfälzischen Industrie, aber auch die gestaltende Mitarbeit in Instutitionen wie der Arbeitsgemeinschaft selbständiger Unternehmer und dem Deutschen Industrieinstitut. Der besondere Einsatz Winschuhs im Bereich der Wirtschaftspolitik galt der Schaffung eines "freiheitlichen Unternehmertums". Dies und seine sozialpolitischen Bestrebungen haben ihren Niederschlag auch in zahlreichen Publikationen gefunden, die beim Nachlass belassen oder in die Bibliothek des Bundesarchivs übernommen wurden.
Die politische Tätigkeit Winschuhs in der Weimarer Republik, wie z.B. als Reichstagsabgeordneter der Deutschen Staatspartei 1930 - 1932, ist im wesentlichen durch seine Publikationen und zahlreiche Presseausschnitte überliefert. Sachakten und Korrespondenzen aus dieser Zeit sind bedauerlicherweise nicht erhalten geblieben.
Die innere Ordnung der Bestände sowie die Bildung sauberer Serien sind der endgültigen Bearbeitung der Papiere vorbehalten.
Koblenz, 1978
Erschließungszustand: 1.5 lfdm sind unbearbeitet
Zitierweise: BArch N 1223/...
Winschuh, Josef, 1897-1970
143 Aufbewahrungseinheiten; 5,0 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Besondere Benutzungsbedingungen: Die Benutzung unterliegt keinen anderen Beschränkungen als der Beachtung von Persönlichkeitsschutzrechten Betroffener und schutzwürdigen Belangen Dritter.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
24.04.2026, 10:58 AM CEST