Urkunde 33: Münster
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Roxel-I, Urkunde Nr. 33
Roxel-I Amtsarchiv Roxel I
Amtsarchiv Roxel I >> 01. Urkunden
1665 April 15.
Enthält: Vor dem Gografen zum Bakenfeld Dr. der Rechte Anton Oesthoff überträgt Berndt Schulte Albachten der Frau Clara Anna Mensing, Witwe des Obristwachtmeisters Johan Stael, eine von Johan Schulte Wieling, Johan Brüning, Johan Jockweg, Hermann Averweg, Willebrand Eggers, Gerd Selckman, Gerdt Stemmer, Melchior Böveman, Johan Rengelman, Dietherich Verentrup und Gerdt Lütke Twehaus als Eingesessene des Ksp. Albachten ausgeschriebene Obligation über 100 Rtlr. Zeugen sind Johann Schulte Bosensell und Melchior Schulte Pinack. Unterschrift des Notars Joan Rodorf. Siegel des Gografen Dr. der Rechte Anton Oesthoff ist aufgedrückt. Or. Papier. Zur akte Amt Roxel, Belege 1842 gehörig (= C 148) Anliegend: Quittung über gezahlte Zinsen. Vgl. Urk. 1686 März 8 I und II und 1752 Sept. 27.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:24 MEZ