Einrichtung von Fabrikengerichtsdeputationen bzw. Handelsgerichten; Überlegungen zur Einführung von Handelskammern diesseits des Rheins
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K 001, 2776 - Band: b
K 001 Oberpräsidium Münster
Oberpräsidium Münster >> 12. Handel und Gewerbe >> 12.2. Gewerbe >> 12.2.8. Industrie- und Handelskammern
1826-1847
Enthaeltvermerke: Enthält: - Antrag des Westfäl. Provinziallandtags wegen Einrichtung von Fabrikengerichten, Handelskammern und Fabrikenordnungen, 1826 - Auftrag an den Hofgerichtsdirektor Nettler zu Arnsberg zur Teilnahme an den Beratungen, 1828 - Protokoll Vinckes über die Sitzung in Hohenlimburg, Juli 1828 - Entwurf Vinckes über die Sitzung zum Reglement - Schreiben des Müllensiefen zu seinen Vorstellungen über ein Fabrikengericht, 1828 - Bewerbung des Bau-Condukteurs Hartmann, 1828 - Berücksichtigung der Rechte des Standesherrn der Grafschaft Limburg beim Fabrikengericht, 1829 - Reglement für die Fabriken-Gerichts-Deputation (Beglaubigte Abschrift sowie Abdruck im Amtsblatt), 26. Nov. 1830 - Wahl der technischen Mitglieder, 1830 - Änderung der Zusammensetzung des Rates der Gewerbeverständigen in Köln (Amtsblatt der Reg. Köln), 1830 - Justizminister v. Danckelmann zu den Bedenken des Hofgerichts Nelter zu Arnsberg gegen das Reglement für die Fabrikengerichtsdeputationen, 1830 - Plan Nettlers zur Ausführung des Reglements: Bericht über die Resultate der Umreise und Besprechungen, 1830 - Bildung einer Fabrikendeputation in Siegen, 1830 - Verzeichnis der gewähltem Mitglieder im Reg. Bez. Arnsberg (Amtsblatt der Regierung), 1831 - Reglement für die zu errichtenden Fabriken-Gerichts-Deputationen im Reg. Bez. Arnsberg (Druck), 3.2.1830 - Reglement für die zu errichtenden Fabriken-Gerichts-Deputationen im Reg. Bez. Arnsberg, Instruktion, 1.10.1831 - Gesuch des Fabrikinhabers Moll u. Konsorten zu Hagen wegen Einrichtung eines Handelsgerichtes, Dez. 1832 - Zusammensetzung des Rates der Gewerbe-Verständigen in Aachen und Burtscheid (Amtsblatt), 1833 - Allerhöchstens Regulativ über die Errichtung und Verwaltung des Fabrikengerichts für den Kreis Gladbach (Amtsblatt der Reg. Trier, desgl. der Reg. Düsseldorf), 1836 - Zusammenstellung der Gutachten über die Errichtung von Handelsgerichten, Zusammenstellung der Berichte des Kammergerichts und Oberlandesgerichte zu Greifswald, mehrere Untergerichte und der Kaufmannschaften zu Berlin, Breslau, Stettin, Magdeburg, Halle, Münster und Duisburg (Druck), 1840 - Gutachten Vinckes über das Bestehen eines Bedürfnisses nach Handelsgerichten in seinem Bezirk, 1841 - Antrag des Provinziallandtags wegen Einrichtung von Handelsgerichten, 1845 - Gesetz über die Errichtung von Handelsgerichten (Beilage zur Elberfelder Zeitung)
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:54 MEZ
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