Vor dem Notar R. H. Thilosen bekennt der Wormelner Einwohner Anton Faust für sich und seine Hausfrau Katharina Nolte, dass ihm der Warburger Einwohner Jürgen Hasebasen zehn Rtlr, der Tlr zu 21 Schillingen Paderborner Währung gerechnet, geliehen habe, wofür er von Johann Hasebasen einen Garten gekauft habe. Er quittiert über diese Summe und setzt einen Morgen zehntbares Meierland, das unterhalb der Kl. Wormeln gehörigen 12 Morgen im Oberen Feld und bei Heinrich Rose liegt, zum Pfand. Der Pfandinhaber gibt dem Schuldner dafür als Heuer im Winter einen Scheffel Roggen, im Sommer einen Scheffel Hafer, in der Brache aber nichts. Alle anderen Lasten bleiben beim Schuldner. Eine Loskündigung kann ein viertel Jahr vor Petri Stuhlfeier (22. Februar) erfolgen. Zeugen: die Bürger Jürgen Hänschen und Jürgen Kerckzig.

Vollständigen Titel anzeigen
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
Objekt beim Datenpartner
Loading...